Von Excel-Tabellen zur Produktionsplanung in Echtzeit
UTU ist ein finnisches Familienunternehmen, das 1919 gegründet wurde und heute in vierter Generation geführt wird. Schaltschränke fertigt das Unternehmen seit 1944. Heute ist die UTU Group in sechs Ländern aktiv: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und Dänemark. Sie beschäftigt 210 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Umsatz von 75 Mio. EUR. Im Werk Ulvila werden Schaltschränke und Schaltanlagen gebaut: Rund 60 Werker stellen dort Produkte für die gesamte Bandbreite der Stromverteilung her, von Standardschränken bis zu großen Projektlieferungen wie Park-Transformatorstationen und Mittelspannungsschaltanlagen. Das breite Produktspektrum macht die Produktionsplanung zu einem zentralen Teil des Werksalltags.
Als Excel-Tabellen nicht mehr reichten
Vor SkyPlanner lief die Produktionsplanung über abteilungsspezifische, selbst erstellte Excel-Tabellen. Ein eigenes Produktionsplanungssystem gab es nicht. Zwischen den manuell gepflegten Tabellen und dem ERP-System flossen die Informationen nicht immer schnell genug, und es fehlte an Transparenz. Änderte sich die Produktionsreihenfolge im ERP, kam die Aktualisierung nicht immer am Shopfloor an, sodass Aufträge mitunter in ungünstiger Reihenfolge abgearbeitet wurden. Die manuelle Pflege barg außerdem das Risiko menschlicher Fehler.
Jeden Morgen ging in der Produktion etwa eine Stunde dafür drauf, abzustimmen, was in welcher Reihenfolge zu tun ist. Liefertermine und Qualität sind für UTU intern seit jeher ein wichtiger Antrieb, und Zusagen an Kunden wurden eingehalten. Das erforderte jedoch Flexibilität: Es wurde laufend geändert und umgeplant, weil sich die realistisch verfügbare Kapazität ohne Echtzeitinformationen nur schwer erkennen ließ.
Flexibilität gab den Ausschlag
Den Anstoß zur Veränderung gab ein ERP-Projekt. Beim Umstieg auf Oracle NetSuite zeigte sich, dass es kein mit dem ERP integriertes Feinplanungssystem gab. Das ERP-Beratungshaus brachte drei Optionen in den Vergleich ein, und UTU entschied sich für SkyPlanner. Ausschlaggebend waren Flexibilität und Modularität.
Wir können das System an unser Produktionsmodell anpassen und unsere Produktionsgruppen modular selbst festlegen, ohne ständig vom Anbieter abhängig zu sein.
SkyPlanner ging im September 2025 live, und die Einführung verlief reibungslos. Die Daten ließen sich unkompliziert zwischen den Systemen austauschen, was Kalliomäki im Vergleich zu anderen ERP-Projekten positiv überraschte. Die Anwendertests begannen mit der erfahrensten Mannschaft des Werks. Ermutigt durch das positive Feedback wurde das System anschließend in der gesamten Produktion ausgerollt. Besonders die Benutzeroberfläche haben die Monteure gelobt.
KI plant, Gantt zeigt
Heute ist SkyPlanner mit Oracle NetSuite und dem Lohnabrechnungssystem integriert und führt alle Linien und Abteilungen des Werks Ulvila in einem System zusammen. Auftragsdaten fließen aus dem ERP direkt in die Produktion, und alle haben denselben aktuellen Stand.
Als wichtigste Funktion nennt Kalliomäki die Kombination aus Gantt-Zeitleiste und der KI-gestützten automatischen Planung von SkyPlanner: Plan und Ist-Stand sind in derselben grafischen Ansicht zu sehen, und die Kapazitäts- und Auslastungsdiagramme auf der Startseite unterstützen die tägliche Steuerung. Auch die Geschwindigkeit des Systems war eine Überraschung. Wenn sich die Produktionsreihenfolge aktualisiert, liegt der neue Arbeitsvorrat in Sekunden bei den Monteuren an der Linie.
Mit SkyPlanner sind wir in der Produktionsplanung von Excel-Tabellen zur Produktionsoptimierung in Echtzeit gekommen. Kapazität, Auslastung und Arbeitsreihenfolge sehen wir auf einen Blick und können so Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten treffen.
Planungssicherheit in der gesamten Lieferkette
SkyPlanner hat Verlässlichkeit und Transparenz in die Produktionsplanung gebracht. Genaue Fertigstellungstermine und Pläne verzahnen die Produktion enger mit dem Rest der Lieferkette. Pro Woche werden rund zwei Stunden Arbeitszeit gespart, weil die Tabellen nicht mehr von Hand aktualisiert werden.
Den größten Nutzen sieht man bei Projektprodukten wie Park-Transformatorstationen und Mittelspannungsschaltanlagen. Aufträge lassen sich genauer einplanen, und kapazitätsrelevante Faktoren wie Krankenstände können in der langfristigen Planung berücksichtigt werden.
Bei Projekten wird der Vorteil sehr konkret: Wir können langfristig planen und die Arbeit für die Monteure präzise einplanen.
Im ersten Jahr der Nutzung sind außerdem die Stillstandszeiten zurückgegangen, und mit der vorhandenen Kapazität wird mehr geschafft, weil die Arbeitsreihenfolge optimiert wird.
Berichtete Ergebnisse
- 2 h Arbeitszeit pro Woche gespart
- Neuer Arbeitsvorrat erreicht die Produktion in Sekunden
- Verlässlichkeit und Transparenz in der Produktionsplanung
- Genauere Terminierung von Projektlieferungen
- Alle Linien und Abteilungen in einem System
- Weniger Stillstandszeiten
Elektrifizierer in vierter Generation
UTU elektrifiziert Finnland seit mehr als hundert Jahren, und die Gruppe wächst heute in sechs Ländern. Die Produktionsplanung in Echtzeit im Werk Ulvila gibt diesem Wachstum ein solides Fundament. Künftig prüft UTU, die SkyPlanner-Integration auch auf weitere Systeme auszuweiten.
Erleben Sie, wie SkyPlanner Ihre Feinplanung übernehmen würde
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