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Die offene REST API von SkyPlanner verbindet ERP-, MES- und Betriebssysteme, einschließlich hauseigener ERPs. Erstellen Sie die Integration selbst oder lassen Sie unser Team helfen.

Funktioniert auch eigenständig — eine ERP-Integration ist optional, nicht erforderlich.

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Verbindet sich mit ERP & MES Systemen wie

Integrationen / ERP / Visma L7

Bietet Visma L7 eine Feinplanung mit Kapazitätsabgleich? L7-Feinplanung im Vergleich zu SkyPlanner APS

Teilweise. Die Produktionssteuerung von Visma L7 belegt Ressourcen tageweise mit Arbeitsgängen, zeigt die tägliche Auslastung an und färbt die Zahlen bei Überlast rot. Sie erstellt keinen Plan, der für jede Maschine, jede Person und jedes Werkzeug zu konkreten Uhrzeiten die verfügbare Kapazität einhält. Zudem hat Visma die Weiterentwicklung von L7 eingestellt. Fertigungsunternehmen, die eine Feinplanung mit Kapazitätsabgleich benötigen, setzen SkyPlanner APS neben L7 ein und nutzen es auch nach dem Wechsel zum nächsten ERP weiter.

Gantt-Zeitachse in SkyPlanner APS mit Arbeitsgängen, die über mehrere Arbeitsstationen eingeplant sind, und einer Auftragsliste darunter.

Visma L7 ist das ERP von Visma für Unternehmen im Projektgeschäft, in der Energieversorgung und in der Industrie – meist große und mittelständische finnische Unternehmen. Wenn Sie Visma Net oder Visma Nova einsetzen, finden Sie die Informationen auf den jeweiligen Seiten.

So plant Visma L7 die Produktion – Schritt für Schritt

Die Produktionssteuerung von L7 (Tuotannonohjaus) arbeitet mit Produktstruktur, Arbeitsnummer und Ressource. Sie läuft mit Visma LTR, das auch die L7 REST API bereitstellt.

1. Ressourcen und Werkskalender

Eine Ressource (KRYH) ist in einem Ressourcenbaum eingeordnet. Für sie sind eine Maschinenanzahl und eine Kapazität hinterlegt. Umfasst eine Ressource mehrere Maschinen, teilt L7 den Kapazitätsbedarf durch die Anzahl der Maschinen (Quelle). Die Kapazität richtet sich nach dem Werkskalender (Tehdaskalenteri), der bis zu drei Schichten abbildet. Fehlende Kalendertage können dazu führen, dass Arbeitsgänge in die Vergangenheit terminiert werden. Deshalb muss der Kalender lückenlos gepflegt sein (Quelle).

2. Arbeitsgänge in der Produktstruktur

Arbeitsgänge (työnvaihe) sind als Zeilen in der Produktstruktur (tuoterakenne) hinterlegt. Einen separaten Arbeitsplanstamm gibt es in L7 nicht. Jeder Arbeitsgang enthält die zugehörige Ressource und den Zeitbedarf.

3. Arbeitsnummern und Arbeitskarten

Unter einer Arbeitsnummer (työnumero) mit Unternummer und Zeile sind die zu fertigenden Teile erfasst. Für jeden Arbeitsgang eines Teils entsteht eine Arbeitskarte (TSUUNR). Die Planung dazu wird als Stundenwerte für die jeweiligen Tage gespeichert (TSUUNRP).

4. Bedarfsrechnung

Die Bedarfsrechnung (Tarvelaskenta) löst die Produktstruktur auf, reserviert Material und terminiert die Arbeitsgänge. Sie rechnet vom Liefertermin rückwärts oder von einem Starttermin vorwärts.

5. Feinplanung und Planungsraster

Die Feinplanung (Hienosuunnittelu) und das Raster der Produktionsplanung zeigen die Arbeitsgänge je Ressource mit Statusfarben sowie Gruppier- und Sortiermöglichkeiten (Quelle). In der Tagesauslastung erscheinen die Zahlen rot, sobald die Belastung die Kapazität übersteigt (Quelle).

6. Tagesreihenfolge festlegen

Der Planer legt für ausgewählte Arbeitsgänge an einem Zieltag eine Priorität fest. Ist der Tag ausgelastet, werden die übrigen Arbeitsgänge auf die nächsten Arbeitstage verteilt. Die Tagesreihenfolge wird durch eine manuell ausgelöste Aktion sortiert. Eine von einem externen System gesetzte Priorität bleibt dabei unverändert (Quelle).

7. Arbeitsvorräte auf dem Shopfloor

Die Bediener sehen ihre Arbeitsgänge in den Arbeitsvorräten von L7 (Työjonot) und erfassen dort Produktionsmeldungen. Diese Meldungen lassen sich über die REST API auslesen.

Was beim Planer bleibt

  • Überlast erscheint als rote Zahl. L7 zeigt an, dass eine Ressource überbucht ist. Die Arbeitsgänge zum Ausgleich zu verschieben, bleibt Aufgabe des Planers (Quelle).
  • Die Terminierung fester Arbeitsgänge lässt Überlast zu. Laut Vismas Schulungsunterlagen von 2024 erlaubt sie eine Überschreitung der Kapazität und deckt nur einstufige Strukturen ab (Quelle).
  • Tage statt Uhrzeiten. Für einen Arbeitsgang werden Stundenwerte für die jeweiligen Tage geplant. Die Reihenfolge innerhalb des Tages ergibt sich aus der Priorität und einer manuellen Sortierung.
  • Eine Ressource, mehrere Maschinen. Die Maschinenanzahl verkürzt die Dauer. Einen eigenen Arbeitsvorrat erhält die einzelne Maschine dadurch nicht (Quelle).
  • Keine Umrüstlogik. Die Feinplanung hat keine Rüstzeitmatrix. Ähnliche Arbeitsgänge werden daher nach Augenmaß zusammengefasst.
  • Personal und Werkzeuge bleiben außerhalb des Plans. Die Kapazität ist an der Ressource hinterlegt. Benötigt ein Arbeitsgang zwei Bediener und eine Vorrichtung, wird nicht geprüft, ob Personal und Werkzeuge verfügbar sind.
  • Der Kalender muss vollständig sein. Lücken im Werkskalender verschieben Arbeitsgänge in die Vergangenheit (Quelle).
  • Die Weiterentwicklung ist eingestellt. Visma entwickelt keine neuen Funktionen für L7 mehr. Die Wartung beschränkt sich auf kritische Sicherheits- und Fehlerkorrekturen. Die Nutzung des Produkts endet Ende 2028 (Mitteilung von Visma).

Wann die eigene Planung von Visma L7 ausreicht

Die Feinplanung von L7 reicht aus, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Jede Ressource entspricht einer Maschine, oder die darin zusammengefassten Maschinen sind tatsächlich untereinander austauschbar.
  • Ihre Produktstrukturen sind einstufig.
  • Eine Führungskraft legt jeden Morgen die genaue Reihenfolge an der Maschine fest.
  • Umrüstzeiten sind kurz oder immer gleich lang, unabhängig vom zuvor gefertigten Produkt.
  • Sie wollen L7 bis zur Ablösung weiter nutzen und die Planung vorher nicht umstellen.

Wann Sie eine Feinplanung mit Kapazitätsabgleich brauchen

Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, reicht die L7-Planung nicht mehr aus:

  • Der Planer muss jede Woche Arbeitsgänge von rot markierten Tagen auf andere Tage verschieben.
  • Bediener, Schichten und gemeinsam genutzte Werkzeuge begrenzen die Planung ebenso wie die Maschinen.
  • Die Umrüstzeit hängt davon ab, welches Produkt zuvor gefertigt wurde.
  • Nicht der Lagerbestand, sondern der Materialeingang entscheidet, welcher Arbeitsgang starten kann.
  • Eilaufträge und Störungen machen mehrmals pro Woche eine Neuplanung nötig.
  • Sie wählen gerade den Nachfolger für L7 aus und möchten die Planung vorab klären.

Worauf Sie achten sollten

  • Kapazitätsabgleich für alle Ressourcen zu konkreten Uhrzeiten, einschließlich Personal, Werkzeugen und Arbeitsgängen mit mehreren Bedienern. Schichten, Feiertage und Abwesenheiten müssen im Kalender berücksichtigt sein.
  • Alternative Arbeitsstationen, zwischen denen die Planungsengine bei jedem Planungslauf auswählt.
  • Eine Rüstzeitmatrix mit reihenfolgeabhängigen Umrüstzeiten, anhand derer die Arbeitsgänge mit möglichst geringem Rüstaufwand angeordnet werden.
  • Materialabhängige Feinplanung auf Basis von Lagerbeständen und offenen Bestellungen.
  • Automatische Neuplanung bei Änderungen in der Produktion, unter Einhaltung Ihrer Planungssperren.
  • Ein konkreter Weg zum Zurückschreiben nach L7. Fragen Sie jeden Anbieter, welche REST-Aufrufe den Plan in die L7-Arbeitskarten schreiben. Bei L7 ist das PUT /manufphases/.
  • Eine Planung, die den ERP-Wechsel mitmacht. Fragen Sie, was bei der Ablösung von L7 mit dem Planungsmodell passiert.

Die Lösungen lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  • Die eigene Produktionssteuerung von L7 deckt bis zum Nutzungsende die tageweise Ressourcenbelegung innerhalb von L7 ab.
  • APS-Suiten wie Delfoi Planner werden im Rahmen eines Einführungsprojekts angebunden und benötigen ein eigenes Planungsteam.
  • Cloud-APS mit Funktionen zur Produktionsausführung – zu dieser Gruppe gehört SkyPlanner – planen jede Ressource automatisch neben L7, stellen den Bedienern ihren Arbeitsvorrat bereit und lassen sich anschließend an das nächste ERP anbinden.

Die grundlegende Methode erläutern der Leitfaden zur Feinplanung mit Kapazitätsabgleich und der Leitfaden zu Advanced Planning and Scheduling.

Wo SkyPlanner ansetzt

SkyPlanner APS deckt alle genannten Punkte ab. Die Arcturus-Engine plant jede Maschine, jeden Bediener, jedes Werkzeug und jedes Material zu konkreten Uhrzeiten. Sie optimiert den gesamten Plan in Sekunden und hält dabei Ihre Vorgaben für Kapazität, Schichten, Material, Rüstzeiten, Werkzeuge und Abhängigkeiten ein. Ein Arbeitsgang, der drei Bediener benötigt, bekommt drei Personen mit verfügbarer Schichtkapazität zugewiesen.

Ist die erste Maschine belegt, verschiebt die Engine den Arbeitsgang auf eine andere von Ihnen freigegebene Arbeitsstation. In der Rüstzeitmatrix sind die Umrüstzeiten zwischen Produkteigenschaften für beide Richtungen hinterlegt: Der Wechsel von Blau zu Rot kann also 30 Minuten dauern und von Rot zu Blau 60. Die Engine ordnet die Arbeitsgänge so an, dass möglichst wenig Rüstaufwand entsteht. Die materialabhängige Feinplanung berechnet die künftigen Bestände aus den L7-Lagerbeständen und Bestellpositionen. So startet ein Arbeitsgang erst, wenn sein Material verfügbar ist.

Autopilot plant automatisch neu, wenn sich in der Produktion etwas ändert. Running Time Lock hält bereits laufende Arbeitsgänge an ihrem Platz. Mit Mobile Confirmations melden Bediener ihre Arbeit per Smartphone oder Tablet zurück.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Ihr Planer jede Woche die rot markierte Überlast manuell ausgleichen muss.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn mehrere Maschinen zu einer L7-Ressource zusammengefasst sind und Sie jede einzeln planen möchten.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Rüstvorgänge, Personal oder Material bestimmen, was als Nächstes gefertigt werden kann.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie L7 ablösen und Ihre Planung beim Wechsel zum neuen ERP beibehalten möchten.

SkyPlanner tauscht über die L7 REST API Daten in beide Richtungen mit Visma L7 aus. Arbeitsgänge, Ressourcen, Materialien, Lagerbestände und Bestellpositionen werden eingelesen. Ressource, Startdatum, Priorität, Person und Stunden je Tag werden für jede Arbeitskarte mit PUT /manufphases/ zurückgeschrieben. Das SkyPlanner-Team richtet die Schnittstelle beim Onboarding ein und betreut sie nach dem Produktivstart. Ihr Visma-Partner oder Ihre Entwickler können auf der dokumentierten REST API aufbauen (API-Referenz).

Starten Sie mit einem Excel-Export in die kostenlose 30-Tage-Testphase (bis zu 20 Arbeitsstationen, keine Kreditkarte erforderlich). Danach beginnen die Preise bei 199 € pro Monat inklusive 5 Arbeitsstationen, bei monatlicher Abrechnung. Das Angebot für die Integration erhalten Sie vorab zusammen mit Ihrem Tarif, abgestimmt auf Ihre Abläufe und Anforderungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite SkyPlanner für Visma L7 und im Leitfaden zur Visma L7-Integration. Andere Systeme finden Sie in der Übersicht der ERP-Integrationen.

Erfahrungen von Fertigungsunternehmen mit SkyPlanner

WenigerStillstände durch Materialmangel

„Der Mehrwert von SkyPlanner liegt für uns darin, dass es im Alltag funktioniert – besonders bei der Festlegung von Lieferterminen.“

Tommi Männistö, Leiter Produktionsplanung
Eskomatic · Lohnzerspanung

Die automatische Belegungsplanung ermöglicht genauere Liefertermine. Produktionsstillstände durch Materialmangel sind deutlich zurückgegangen.

Erfahrungsbericht von Eskomatic lesen

Anu Järvinen, Produktionsleiterin bei Fredman Operations, neben einer Roboter-Palettierzelle in Rauma

6 Monateim Voraus sieht der Vertrieb freie Kapazitäten

„SkyPlanner schafft eine verlässliche Grundlage für die gesamte Produktionsplanung.“

Anu Järvinen, Produktionsleiterin
Fredman Operations · Lebensmittelechte Verpackungspapiere

Der Vertrieb sieht freie Kapazitäten sechs Monate im Voraus. Anfragen zu Planänderungen, deren Beantwortung früher eine Stunde oder länger dauerte, werden heute in Sekunden beantwortet.

Erfahrungsbericht von Fredman Operations lesen

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist bei UTU, in der Schaltanlagenfertigung in Ulvila

2 hZeitersparnis pro Woche

„Mit SkyPlanner haben wir den Schritt von Excel-Tabellen zur Produktionsoptimierung in Echtzeit geschafft.“

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist
UTU · Elektrische Verteilungen und Schaltanlagen

Die Produktionsplanung spart jede Woche 2 Stunden Arbeitszeit, und eine neue Auftragsreihenfolge erreicht die Fertigungslinie in Sekunden.

Erfahrungsbericht von UTU lesen

Bedienpersonal in Reinraumanzügen an einer Flaschenabfüllanlage im Pharmawerk von Laboratory & Allied in Nairobi

+90%Produktionseffizienz

„Die Effizienz in der Produktion ist um 90% gestiegen.“

Abdul Rucyinga, IT-Leiter
Laboratory & Allied · Pharmazeutische Fertigung

Die Produktionseffizienz ist um 90% gestiegen. Ein optimierter Plan für drei Monate über alle Arbeitsstationen hinweg lässt sich in unter 30 Minuten erstellen.

Erfahrungsbericht von Laboratory & Allied lesen

Häufige Fragen

Bietet Visma L7 ein Werkzeug zur Feinplanung?

Ja. Die Produktionssteuerung von L7 umfasst Bedarfsrechnung, Feinplanung, ein Produktionsplanungsraster, Auslastungsansichten und Auftragswarteschlangen. Sie ordnet Arbeitsgänge einzelnen Tagen zu und markiert Überlastungen rot. Sie stellt nicht sicher, dass die Kapazität jeder Maschine, jeder Person und jedes Werkzeugs zu jedem Zeitpunkt eingehalten wird.

Verhindert Visma L7 die Überlastung einer Ressource?

L7 zeigt Überlastungen durch rote Auslastungswerte an. Die Terminierung mit fixierten Arbeitsgängen lässt Überlastungen zu. Der Planer muss Arbeitsgänge verschieben, um sie zu beseitigen. SkyPlanner APS erstellt den Plan von Anfang an innerhalb der verfügbaren Kapazitäten.

Wird Visma L7 noch weiterentwickelt?

Nein. Laut Visma ist die Entwicklung neuer Funktionen beendet. Die Wartung beschränkt sich auf kritische Sicherheits- und Fehlerkorrekturen, und die Nutzung des Produkts endet Ende 2028. Bei einem Wechsel zum nächsten ERP bleibt Ihr Planungsmodell in SkyPlanner erhalten.

Kann Visma L7 reihenfolgeabhängige Umrüstungen einplanen?

Die Feinplanung von L7 hat keine Rüstmatrix. Die Rüstzeitmatrix von SkyPlanner hinterlegt die Umrüstzeit für jede Wechselrichtung und ordnet die Arbeitsgänge so an, dass möglichst wenig Rüstaufwand entsteht.

Kann ich SkyPlanner vor der Integration mit Visma L7 testen?

Ja. Exportieren Sie offene Auftragsnummern, Arbeitsgänge und Ressourcen aus L7 nach Excel. Importieren Sie diese während der 30-tägigen Testphase und vergleichen Sie den erstellten Plan mit Ihrem aktuellen Plan. Informieren Sie sich über die Preise, starten Sie die Testphase oder sprechen Sie mit dem Vertrieb.