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Bietet SAP Business One eine Feinplanung? Ressourcen, MRP und die Rolle von SkyPlanner APS
Nein. SAP Business One bietet im Standard MRP, Ressourcen mit Tageskapazitäten und das Fenster Resource Capacity, das Überlastungen einer Ressource anzeigt. Es gibt keine Planungsengine, die konkurrierende Produktionsaufträge unter Berücksichtigung dieser Kapazität in eine Reihenfolge bringt. Deshalb muss der Planer die Auftragstermine von Hand verschieben. Hersteller, die ihre gesamte Fertigung feinplanen müssen, setzen SkyPlanner APS neben SAP Business One ein.
So plant SAP Business One die Produktion – Schritt für Schritt
1. Planungsdaten der Artikel und der MRP Wizard
Die MRP-Einstellungen finden Sie in den Artikelstammdaten auf der Registerkarte Planning Data:
- Planning Method (MRP oder None) und Procurement Method (Buy oder Make)
- Die Felder Order Interval, Order Multiple und Minimum Order Quantity
- Die Felder Lead Time und Tolerance Days
Der MRP Wizard führt durch sechs Schritte: Szenario, Planungshorizont und Durchlaufzeiteinstellungen, Artikel, Unternehmens- oder Lagerebene, Datenquellen und Empfehlungen. Die Ergebnisse erscheinen im Fenster MRP Results und im Fenster Order Recommendations. Dort wandeln Sie Empfehlungen in Bestellungen, Produktionsaufträge oder Bestandsumlagerungsanforderungen um.
Der Planungslauf prüft die Materialverfügbarkeit. Im SAP-Schulungskurs heißt es dazu: „the system checks if all the components are available for making the item“ (das System prüft, ob alle Komponenten zur Herstellung des Artikels verfügbar sind) (SAP Learning). Als Eingangsgrößen sind Bedarf, Zugänge, Bestand und Durchlaufzeit dokumentiert. Die Ressourcenkapazität gehört nicht dazu.
2. Ressourcen und Tageskapazität
Ressourcen werden als Stammdaten mit dem Resource Type Machine, Labor oder Other angelegt. Eine Ressource vom Typ Machine wird mit einem oder mehreren Anlagegütern verknüpft, eine Ressource vom Typ Labor mit Mitarbeitern. Ressourcen werden nach Kapazität verwaltet, nicht nach Menge. Um Maschinen mit Anlagegütern zu verknüpfen, muss zuerst die Funktion Fixed Assets aktiviert werden.
Die Kapazität wird tageweise festgelegt. Auf der Registerkarte Planning Data der Ressource hinterlegen Sie für jeden Wochentag vier Kapazitätsfaktoren, etwa Stunden je Schicht, Schichten je Tag und Maschinen. B1 multipliziert diese Faktoren zu einer Daily Capacity. Anschließend erzeugen Sie im Fenster Set Daily Internal Capacities die Kapazitäten für einen Zeitraum. Es gibt zwei Kapazitätsarten: Daily Internal Capacity und Single Run Capacity. Die zweite aktivieren Sie über das Kennzeichen Relevant for Single Run Capacity. Zur zeitlichen Auflösung sagt SAP ausdrücklich: „These capacities are defined on a daily basis“ (diese Kapazitäten werden auf Tagesbasis definiert) (SAP Learning).
3. Arbeitsplan mit Route Stages innerhalb der Stückliste
SAP Business One hat keine separate Arbeitsplanverwaltung. Ein Arbeitsplan besteht aus Route Stage-Zeilen innerhalb der Stückliste (Product Tree). Für jede Zeile geben Sie eine Route Sequence und Waiting Days ein. Die Ressourcenzeilen sind den jeweiligen Stufen untergeordnet. Bei Produktionsaufträgen mit Arbeitsplan berechnet das System je Stufe Required Days und Total Days. Dabei gilt: Total Days = Required Days + Waiting Days.
4. Produktionsaufträge und Ressourcenzuteilung
Jeder Ressourcenzeile eines Produktionsauftrags wird eine von vier Zuteilungsmethoden zugewiesen:
| Zuteilungsmethode | Funktionsweise |
|---|---|
| Am Startdatum | Ordnet die gesamte Ressourcenzeit dem Startdatum zu |
| Am Enddatum | Ordnet die gesamte Ressourcenzeit dem Enddatum zu |
| Ab Startdatum vorwärts | Belegt die Tage ab dem Startdatum vorwärts, jeweils bis zur Single Run Capacity |
| Ab Enddatum rückwärts | Belegt die Tage ab dem Enddatum rückwärts, jeweils bis zur Single Run Capacity |
Jede Methode verteilt die Ressourcenzeit eines einzelnen Auftrags. Bei der Vorwärts- und Rückwärtsverteilung bildet die Single Run Capacity die Obergrenze: die Stunden, die ein Produktionsauftrag pro Tag beanspruchen darf. Bereits durch andere Aufträge belegte Kapazität auf dieser Ressource wird dabei nicht berücksichtigt.
5. Das Fenster Resource Capacity
Das Fenster Resource Capacity bietet die Ansichten Internal, Available und Single Run. Auf der Registerkarte Capacity Data gilt: Available = Internal – Committed – Consumed. Committed bezeichnet Kapazität, die Produktionsaufträgen zugeteilt, aber noch nicht für die Produktion gebucht wurde. Consumed ist die bereits für die Produktion gebuchte Kapazität. Wenn Aufträge mehr Kapazität belegen, als die Ressource bietet, fällt Available unter null.
6. Überlastungen von Hand beheben
Ein negativer Available-Wert ist ein Hinweis, keine Korrektur. SAP stellt das Ressourcenmodul in den Schulungsunterlagen zu 9.1 als Möglichkeit vor, zu erkennen, ob die Produktion wie geplant laufen kann. Als Alternative nennt SAP: „manual scheduling adjustments need to be made to meet deadlines“ (die Terminplanung muss manuell angepasst werden, um Termine einzuhalten) (SAP B1 9.1 – Erweiterungen für die Produktion). Diese Anpassung ist Aufgabe des Planers: Er ändert die Termine oder die Zuteilung des Auftrags und prüft das Fenster anschließend erneut.
Wo SAP Business One an seine Grenzen stößt
| Grenze | Was die SAP-Dokumentation sagt | Was das auf dem Shopfloor bedeutet |
|---|---|---|
| Keine automatische Umplanung | Das Modul zeigt, „if manual scheduling adjustments need to be made“ (ob die Terminplanung manuell angepasst werden muss) (PDF) | Jede Überlastung muss jemand durch manuelles Verschieben der Termine beheben |
| Ein Auftrag, eine Maschine | „The calculation algorithm of Required Days is set up based on the assumption that a single production order can be produced on a single machine.“ (Die Berechnung von Required Days beruht auf der Annahme, dass ein einzelner Produktionsauftrag auf einer einzigen Maschine gefertigt werden kann.) (Praxisleitfaden) | Keine Reihenfolgeplanung für konkurrierende Aufträge auf einer Ressource, keine Aufteilung auf mehrere Maschinen |
| Tagesraster | „These capacities are defined on a daily basis.“ (Diese Kapazitäten werden auf Tagesbasis definiert.) (SAP Learning) | Schichten fließen nur als Faktor in die Tageskapazität ein. Der Plan rechnet daher in Tagen, nicht in Stunden |
| MRP prüft die Materialverfügbarkeit | Der Planungslauf „checks if all the components are available“ (prüft, ob alle Komponenten verfügbar sind) (SAP Learning) | Die empfohlenen Termine ergeben sich aus Durchlaufzeiten, nicht aus der Maschinenauslastung |
| Manuell eingegebene Wartezeiten | Waiting Days werden je Route Stage von Hand eingegeben | Die Wartezeit ist eine feste Schätzung und ergibt sich nicht aus der tatsächlichen Auslastung |
Rüstzeit lässt sich in einer Form abbilden: über die Additional Quantity in einer Ressourcenzeile der BOM. SAP addiert sie zur Planzeit, „regardless of the quantity of the parent item produced“ (unabhängig von der produzierten Menge des übergeordneten Artikels) (Praxisleitfaden). Das ist eine feste Zeit je Auftrag. Sie hängt nicht davon ab, welches Produkt zuvor gefertigt wurde. Eine Reihenfolge, die Umrüstungen reduziert, muss daher weiterhin der Planer festlegen. Werkzeuge lassen sich als Ressourcen vom Typ Other mit einer Tageskapazität anlegen. Es wird jedoch nicht geprüft, ob ein Stanzwerkzeug oder eine Vorrichtung zu einer bestimmten Stunde frei ist. Eine Ressourcenzeile wechselt auch nicht auf eine alternative Maschine, wenn die erste voll ausgelastet ist.
Wann die Standardplanung von SAP Business One ausreicht
In diesen Fällen reicht die Standardplanung von B1 aus:
- Wenige Maschinen und geringe Variantenvielfalt. Bei einer Handvoll Ressourcen und einem oder zwei Arbeitsplänen je Produkt prüft der Planer jeden Morgen das Fenster Resource Capacity. Gelegentlich auftretende negative Werte lassen sich in wenigen Minuten beheben.
- Stabile Lagerfertigung. Wenn die Nachfrage gleichmäßig ist, die MRP-Durchlaufzeiten der Realität entsprechen und der Engpass an derselben Stelle bleibt, sind Termine auf Basis der Durchlaufzeiten tragfähig.
- Taggenaue Planung genügt. Wenn Ihren Kunden der Tag wichtig ist und nicht die Stunde, ist ein Tagesraster für die Kapazität die passende Auflösung.
- Kurze Umrüstungen, keine gemeinsam genutzten Werkzeuge. Wenn die Rüstzeit nicht vom vorherigen Arbeitsgang abhängt und jede Maschine ihre eigenen Werkzeuge hat, ist eine feste Zeit je Auftrag über Additional Quantity genau genug.
Wann Sie eine Feinplanung brauchen
Die Anzeichen sind konkret:
- Available fällt jede Woche bei mehreren Ressourcen unter null, und die Korrektur dauert Stunden.
- Mehrere Aufträge konkurrieren um dieselbe Maschine. Ihre Reihenfolge entscheidet, welcher Auftrag pünktlich ausgeliefert wird.
- Rüsten und Umrüsten binden spürbar Kapazität. Ähnliche Arbeitsgänge direkt nacheinander auszuführen, würde Stunden sparen.
- Sie müssen Schichten, Überstunden, Abwesenheiten oder die Verfügbarkeit der Bediener im Plan berücksichtigen – nicht nur einen Tageswert.
- Ein Eilauftrag kommt herein, und niemand kann sagen, welche Aufträge er nach hinten verschiebt.
- Der tatsächliche Plan wird parallel zu B1 in Excel geführt, und bis Mittwoch stimmen beide nicht mehr überein.
Worauf Sie achten sollten
- Standardobjekte aus B1 einlesen. Produktionsaufträge, Product Trees mit Route Stages, Resources und Items – damit Ihr Fertigungsmodul unverändert bleiben kann.
- Echte Feinplanung. Je Arbeitsstation, mit Schichten, Personal und Abwesenheiten statt nur mit Tageskapazitäten.
- Reihenfolge und Rüstzeiten. Reihenfolgeabhängige Umrüstzeiten zwischen Produkten statt nur einer festen Rüstzeit pro Auftrag.
- Gemeinsam genutzte Ressourcen. Werkzeuge als begrenzt verfügbare Ressourcen, die nicht gleichzeitig auf zwei Maschinen eingesetzt werden können. Arbeitsgänge, die mehrere Bediener gleichzeitig benötigen. Alternative Maschinen oder Mitarbeiter, wenn die vorrangig vorgesehene Ressource belegt ist.
- Materialverfügbarkeit berücksichtigen. Ein Arbeitsgang sollte erst starten, wenn seine Komponenten verfügbar sind. Dabei zählen sowohl Lagerbestände als auch erwartete Zugänge aus offenen Bestellungen.
- Bei Änderungen neu planen. Der Plan aktualisiert sich bei Produktionsfortschritten oder Auftragsänderungen, ohne dass ein Planer ihn neu aufbauen muss.
- Datenfluss in beide Richtungen. Geplante Termine werden in
ProductionOrderszurückgeschrieben, gefertigte Mengen vom Shopfloor als Receipt and Issue for Production in B1 gebucht. - Mit eigenen Daten testen. Sie sollten Ihre eigenen Aufträge eingeplant sehen, bevor eine Integration entwickelt wird.
Vier Arten von Feinplanungslösungen für B1
- Die Planung in B1 selbst. MRP Wizard, Resource Capacity und die vier Zuordnungsmethoden. Das reicht aus, solange Überlastungen selten sind.
- Plantafeln und Fertigungs-Add-ons im B1-Client. Eine Plantafel stellt Aufträge visuell dar, die der Planer manuell steuert. Ein Fertigungs-Add-on bringt eigene Objekte für Fertigungsaufträge mit. Damit wird die Produktionssteuerung in ein neues Datenmodell verlagert.
- APS-Suiten für Großunternehmen. Für ein eigenes Planungsteam ausgelegt, das das System modelliert und feinjustiert. Die Einführung erfolgt im Rahmen eines Beratungsprojekts.
- Cloud-APS mit Ausführung auf dem Shopfloor. Übernimmt die Feinplanung für Standardproduktionsaufträge aus B1 und zeigt Bedienern ihre Arbeitsvorräte auf dem Smartphone oder Tablet. Das ist SkyPlanner.
Wenn die Feinplanung auf Basis von Standardproduktionsaufträgen fehlt, erfordert ein Cloud-APS die geringsten Änderungen. Denn B1 bleibt, wie es ist.
Wo SkyPlanner ansetzt
SkyPlanner APS bietet cloudbasierte Feinplanung für Fertigungsunternehmen, die B1 einsetzen. Sie behalten ihre Standardproduktionsaufträge bei und müssen negative Werte in Available nicht länger von Hand korrigieren. SkyPlanner schließt jede der oben genannten Lücken:
- Ein echtes Kapazitätsmodell statt Tagesrastern. Feinplanung je Arbeitsstation, unter Berücksichtigung von Schichten, Personal, Urlaub, Abwesenheiten und Überstundenschichten.
- Vollständige Reihenfolgeplanung statt „ein Auftrag, eine Maschine“. Die Arcturus-Engine legt in Sekunden die Reihenfolge aller Arbeitsgänge über alle Arbeitsstationen hinweg fest. Sie berücksichtigt alternative Arbeitsstationen und Arbeitsgänge, die auf mehrere Maschinen aufgeteilt werden. Planer bearbeiten den Plan in einem interaktiven Gantt-Diagramm, während die Engine ihn konsistent hält.
- Rüstmatrix statt fester Rüstzeit. Die Rüstzeitmatrix enthält reihenfolgeabhängige Umrüstzeiten zwischen Produkten (Blau auf Rot 30 Minuten, Rot auf Blau 60). Die Engine wählt die Reihenfolge mit dem geringsten Rüstaufwand. Auf- und Abrüstzeiten werden je Arbeitsgang abgebildet.
- Werkzeuge und Teams mit begrenzter Verfügbarkeit einplanen. Werkzeuge sind begrenzt verfügbare Ressourcen, die nicht gleichzeitig an zwei Arbeitsstationen eingeplant werden können. Ein Arbeitsgang kann mehrere Bediener gleichzeitig benötigen. Ist die vorrangig vorgesehene Ressource nicht verfügbar, verlagert die Engine die Arbeit auf alternative Maschinen oder Mitarbeiter.
- Termine nach Materialverfügbarkeit statt nach Durchlaufzeit. Für jeden Arbeitsgang werden Lagerbestände und erwartete Zugänge aus B1-Bestellungen geprüft. Die offene Bestellmenge gilt zum Lieferdatum der jeweiligen Position als verfügbar. Ein Goods Receipt PO in B1 überführt die Menge in den Lagerbestand von SkyPlanner. Das gilt auch für Teileingänge.
- Aus Fälligkeitsterminen werden echte Prioritäten. Die Priorität des Arbeitsgangs, die Priorisierung nach Fertigstellungstermin, die Kundenpriorität sowie Fast Track und Dynamic Priorities bestimmen, welcher Arbeitsgang zuerst kommt.
- Automatisch anpassen statt manuell nacharbeiten. Autopilot plant bei Änderungen in der Produktion automatisch neu und berücksichtigt dabei Ihre Fixierungen und Prioritäten.
- Feinplanung und Ausführung auf dem Shopfloor in einem Tool. Bediener sehen ihren Arbeitsvorrat und erfassen ihre Arbeit auf dem Smartphone oder Tablet mit Mobile Confirmations, Production Timer und Quick Log Mode.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn das Fenster Resource Capacity jede Woche Überlastungen anzeigt und deren Behebung Stunden dauert.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Umrüstzeiten von der Reihenfolge abhängen oder gemeinsam genutzte Werkzeuge und Arbeitsgänge mit mehreren Bedienern bestimmen, was als Nächstes laufen kann.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie eine Feinplanung für Standardproduktionsaufträge aus B1 möchten, statt ein neues Fertigungsmodul einzuführen.
Alle Funktionen finden Sie auf der Funktionsseite.
SkyPlanner tauscht Daten mit SAP Business One in beide Richtungen aus. Fertigungsaufträge, Arbeitsplanstufen, Ressourcen und offene Bestellungen werden über den Service Layer eingelesen. Geplante Termine werden in ProductionOrders zurückgeschrieben, erfasste Fertigungsmengen und Stunden als Receipt and Issue for Production gebucht. SkyPlanner-Webhooks übertragen jede Planänderung, sobald sie erfolgt.
Jedes Werk nutzt B1 anders, von Arbeitsplanstufen in der Stückliste bis hin zu Ressourcengruppen und Add-ons. Das SkyPlanner-Team stimmt die Integration während des Onboardings auf Ihre Konfiguration ab und betreut sie auch nach dem Go-live. Ihr B1-Partner oder Ihre Entwickler können die Integration auch über die dokumentierte REST API von SkyPlanner (API-Referenz) selbst erstellen. Dafür genügt ein API-Schlüssel. Die Produkt- und API-Dokumentation ist unter SkyPlanner-Dokumentation öffentlich zugänglich.
Laboratory & Allied, ein Pharmahersteller in Nairobi, nutzt SAP Business One auf HANA mit Power BI. Dort arbeiten rund 1.000 Menschen, etwa 800 davon in der Produktion. Seit 2025 setzt das Unternehmen SkyPlanner ein. Das interne IT-Team hat die SAP-Integration mit Unterstützung von SkyPlanner weitgehend selbst umgesetzt. Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Termintreue bei Lieferungen und die termingerechte Berichterstattung an Kunden um 50% verbessert.
Starten Sie mit einem CSV- oder Excel-Export aus B1 in die kostenlose 30-tägige Testphase, mit bis zu 20 Arbeitsstationen und ohne Kreditkarte. Noch vor Beginn der Integrationsarbeiten sehen Sie, wie Ihre eigenen Aufträge eingeplant werden. Danach beginnen die Preise bei 199 € pro Monat inklusive 5 Arbeitsstationen. Die Abrechnung erfolgt monatlich, und Sie können jederzeit kündigen. Sie erhalten vorab ein auf Ihre Abläufe und Anforderungen abgestimmtes Angebot für die Integration und Ihren Tarif. So kennen Sie die Gesamtkosten, bevor Sie starten. Die Implementierung ist normalerweise innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Onboardings abgeschlossen.
Einen Überblick finden Sie auf der Seite SkyPlanner für SAP Business One. Welche Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden, erfahren Sie im Integrationsleitfaden für SAP Business One. Weitere ERP-Systeme finden Sie unter ERP-Integrationen.
Erfahrungen von Fertigungsunternehmen mit SkyPlanner
+90%Produktionseffizienz
„Die Effizienz in der Produktion ist um 90% gestiegen.“
Abdul Rucyinga, IT-Leiter
Laboratory & Allied · Pharmazeutische Fertigung
Die Produktionseffizienz ist um 90% gestiegen. Ein optimierter Plan für drei Monate über alle Arbeitsstationen hinweg lässt sich in weniger als 30 Minuten erstellen.
2 hjede Woche eingespart
„Mit SkyPlanner haben wir unsere Produktionsplanung von Excel-Tabellen auf Produktionsoptimierung in Echtzeit umgestellt.“
Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist
UTU · Schaltverteilungen und Schaltanlagen
In der Produktionsplanung werden jede Woche 2 Stunden Arbeitszeit eingespart. Ein neuer Arbeitsvorrat erreicht die Fertigungslinie in Sekunden.
98%Liefertreue, zuvor etwa 50%
„SkyPlanner spielt eine entscheidende Rolle dabei, unsere Liefertreue aufrechtzuerhalten.“
Hannu Lahtinen, Geschäftsführer
KJH-Comp · Blechbearbeitung und Auftragsfertigung
Die Liefertreue stieg von rund 50% auf bis zu 98%. Für die Feinplanung wird jetzt nur noch eine Führungskraft statt zwei benötigt.
99,2%Liefertreue
„SkyPlanner hat Engpässe sichtbar gemacht und mehr Klarheit in die Produktionssteuerung gebracht.“
Toni Tuori, Produktionsleiter
Piristeel · Dachsicherheits- und Dachentwässerungssysteme
Die Liefertreue erreichte in diesem Jahr 99,2%. Bei der Feinplanung werden täglich bis zu vier Stunden Arbeitszeit eingespart.
Häufige Fragen
Hat SAP Business One ein Tool für die Feinplanung?
Es bietet Produktionsaufträge mit vier Methoden zur Ressourcenzuordnung und ein Fenster Resource Capacity, das Überlastungen anzeigt. Eine Feinplanung der Aufträge findet nicht statt. Überlastungen werden behoben, indem die Termine der Produktionsaufträge manuell geändert werden.
Berücksichtigt MRP in SAP Business One die Ressourcenkapazität?
Laut SAP-Dokumentation nicht. Sie beschreibt, dass der MRP-Lauf Bedarf, Zugänge, Lagerbestand, Komponentenverfügbarkeit und Durchlaufzeiten prüft. Die Ressourcenkapazität gehört nicht zu diesen Eingangsgrößen. Daher berücksichtigen MRP-Empfehlungen die Maschinenauslastung nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Daily Internal Capacity und Single Run Capacity?
Daily Internal Capacity ist die gesamte Zeit, die eine Ressource pro Tag bereitstellt. Single Run Capacity gibt an, wie viel davon ein einzelner Produktionsauftrag pro Tag nutzen kann. Dieser Wert bestimmt die Berechnung von Required Days für Aufträge mit Arbeitsplan. SAP geht dabei von einem Auftrag aus, der auf einer Maschine läuft.
Berücksichtigt SAP Business One reihenfolgeabhängige Rüstzeiten?
Nein. Additional Quantity in einer Ressourcenzeile der Stückliste fügt pro Auftrag eine feste Zeit hinzu, unabhängig davon, was zuvor gefertigt wurde. Die Rüstzeitmatrix von SkyPlanner enthält Umrüstzeiten zwischen Produkten in beide Richtungen. Auf dieser Basis werden die Arbeitsgänge so angeordnet, dass die gesamte Rüstzeit gering bleibt.
Brauchen wir für die Feinplanung ein Fertigungs-Add-on in B1?
Nein. SkyPlanner übernimmt die Feinplanung für Standardproduktionsaufträge aus B1 und ergänzt die Zeiterfassung auf dem Shopfloor. Stücklisten oder Aufträge müssen dafür nicht in ein neues Datenmodell migriert werden.
Wie wird SkyPlanner APS an SAP Business One angebunden?
Die Anbindung läuft in beide Richtungen – über den Service Layer von B1 sowie die REST API und Webhooks von SkyPlanner. Produktionsaufträge, Stücklisten, Ressourcen und Bestellungen werden an SkyPlanner übertragen. Geplante Termine sowie erfasste Produktionsmengen und Stunden fließen zurück. Das SkyPlanner-Team richtet die Anbindung beim Onboarding passend zu Ihrer B1-Konfiguration ein und betreut sie auch nach dem Go-live. Ihr B1-Partner oder Ihre eigenen Entwickler können die Anbindung auch über die dokumentierte REST API umsetzen. Für den Einstieg genügt ein API-Schlüssel.
Können wir SkyPlanner vor der Integration mit SAP Business One testen?
Ja. Sie können SkyPlanner 30 Tage lang kostenlos mit bis zu 20 Arbeitsstationen testen – ohne Kreditkarte. Exportieren Sie Produktionsaufträge und Ressourcen aus B1 und importieren Sie diese als CSV- oder Excel-Datei. So können Sie sich schon vor der Integration Ihren eigenen Plan ansehen. Kostenlos testen oder mit dem Vertrieb sprechen.