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Integrationen / ERP / Infor M3

Bietet Infor M3 Feinplanung? PDS010, Scheduling Workbench und SkyPlanner APS

Infor M3 bietet eine Kapazitätsgrobplanung, keine detaillierte Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten. Im M3-Kernsystem wird für jede Arbeitsstation festgelegt, ob ihre Kapazität begrenzt oder unbegrenzt ist. Die Planung richtet sich nach einem Engpass je Arbeitsgangfolge. Die detaillierte Reihenfolgeplanung übernimmt das Add-on M3 Scheduling Workbench. Doch selbst dafür empfiehlt Infor zum Produktivstart, zunächst alle Ressourcen mit unbegrenzter Kapazität anzusetzen und nur den kritischen Engpass als begrenzt zu behandeln (Infor-Dokumentation). Betriebe setzen SkyPlanner APS neben M3 ein, wenn sie die Verfügbarkeit aller Maschinen, Mitarbeiter, Werkzeuge und Materialien uhrzeitgenau berücksichtigen, Umrüstungen in die Reihenfolge einplanen und automatisch umplanen wollen – und innerhalb weniger Wochen produktiv arbeiten möchten.

Gantt-Zeitachse in SkyPlanner APS mit Arbeitsgängen, die über mehrere Arbeitsstationen eingeplant sind, und einer Auftragsliste darunter.

Die folgenden Programmkennungen stammen aus der Dokumentation von Infor zu M3 Business Engine und M3 CloudSuite.

So plant Infor M3 Kapazitäten – Schritt für Schritt

1. Arbeitsstationen und Kapazitäten

Arbeitsstationen werden in Work Center. Open (PDS010) angelegt. Die Tageskapazität wird in Work Center. Change Capacity (PDS015) gepflegt, Warte- und Transportzeiten in PDS020. Artikel werden in Item. Open (MMS001) verwaltet.

2. Arbeitsgänge sind Teil der Produktstruktur

M3 hat kein separates Objekt für den Arbeitsplan. Der Kopf der Produktstruktur wird in PDS001 angelegt. Materialien und Arbeitsgänge werden in Product. Connect Materials/Operations (PDS002) zugeordnet, einschließlich Arbeitsgangnummer, Arbeitsstation, Rüstzeit und Bearbeitungszeit.

Infor nennt dazu eine Regel, die für jeden Planer wichtig ist: „Note that the structure must have at least one operation.“ (Die Struktur muss mindestens einen Arbeitsgang enthalten.) Ohne Arbeitsgang entsteht keine Kapazitätsbelastung. (Infor-Dokumentation)

3. Material- und Versorgungsplanung

Die Supply Chain Planning-Module umfassen Material Planning, Master Production Scheduling, Rough Cut Capacity Planning, DRP und Global CTP. Sie planen Materialbedarf und Versorgung. Für Kapazitäten nennt die Produktübersicht eine Grobplanung. (Infor-Dokumentation)

4. Fertigungsaufträge erzeugen Kapazitätsbelastung

„Load is automatically generated when a manufacturing order or planned manufacturing order is generated or replanned.“ (Kapazitätsbelastung wird automatisch erzeugt, wenn ein Fertigungsauftrag oder ein geplanter Fertigungsauftrag angelegt oder neu geplant wird.) Der Belastungstyp A oder B wird in PMS120 am Fertigungsauftragstyp festgelegt. Fertigungsaufträge werden in PMS100 aufgerufen, geplante Fertigungsaufträge in PMS170.

5. Kapazitätsbegrenzung und Engpassplanung

Zwei Einstellungen steuern die Planung mit begrenzten Kapazitäten:

EinstellungProgrammFunktion
Unbegrenzte/begrenzte KapazitätWork Center. Open (PDS010)Legt bei der Berechnung von Start- und Endzeiten fest, „whether overload can be created for the operation“ (ob für den Arbeitsgang eine Überlast entstehen darf)
EngpassplanungSettings – Capacity Planning (CRS786)Richtet die gesamte Bedarfsplanung an einem Arbeitsgang aus: nach dem Push-Prinzip, wenn er am Anfang der Folge steht, nach dem Pull-Prinzip, wenn er am Ende steht

Bei der Auftragserfassung berechnet eine Simulation die Start- und Fertigstellungstermine für den gesamten Fertigungsauftrag. Die Grenze ist klar benannt: „Only one operation in a flow of operations can be set as bottleneck planned.“ (Nur ein Arbeitsgang innerhalb einer Arbeitsgangfolge kann für die Engpassplanung festgelegt werden.) (Infor-Dokumentation)

6. Belastungsübersichten und manueller Kapazitätsabgleich

Planer überwachen die Kapazitätsbelastung in Load. Display Totals (CPS100), Detailed (CPS105), per Product (CPS110), Over & Under (CPS120) und im Gantt Chart for MOs (CPS130) sowie im Work Center Schedule (PMS230). Den Kapazitätsabgleich nehmen sie von Hand vor. Infor beschreibt ihn als „an ongoing way of working more or less all the time.“ (eine fortlaufende Tätigkeit, die praktisch ständig anfällt.)

7. Infors Planungs-Add-ons

M3 Capacity Planning Workbench zeigt Arbeitsstationen tabellarisch und grafisch mit „their current capacity and load situation in M3 ERP,“ (ihrer aktuellen Kapazitäts- und Belastungssituation in M3 ERP). Über- und Unterauslastung sind farblich gekennzeichnet. Das Werkzeug dient zur Anzeige und zum Erkennen von Ausnahmen. (Infor-Dokumentation)

M3 Scheduling Workbench (SWB) ist Infors Werkzeug für die Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten in M3. Infor bezeichnet es als „a powerful decision support tool for production planning and the scheduling of manufacturing orders.“ (ein leistungsfähiges Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung bei der Produktionsplanung und der Terminierung von Fertigungsaufträgen.) Weiter heißt es: „It takes into consideration finite capacity constraints and material flow from raw materials to finished products.“ (Es berücksichtigt Kapazitätsgrenzen und den Materialfluss vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt.) Es bietet Engpasssteuerung nach der Theory of Constraints, regelbasierte Reihenfolgeoptimierung und ein Interactive Scheduling Board. (Infor-Dokumentation)

M3 Planning Workbench (PWB) ist eine Desktop-Anwendung für mittelfristige Entscheidungen zu Kapazitäten und Fremdvergabe. Macro Orders verringern die Anzahl der Aufträge in der Simulation. (Infor-Dokumentation)

Was beim Planer bleibt

  • Die Kapazitätsbegrenzung ist eine Einstellung je Arbeitsstation. Das M3-Kernsystem legt fest, ob Überlast zulässig ist. Es stimmt die Arbeitsgangreihenfolgen mehrerer Ressourcen nicht aufeinander ab.
  • Ein Engpass je Arbeitsgangfolge. Infor formuliert es so: „all requirements planning will occur around this operation.“ (Die gesamte Bedarfsplanung richtet sich nach diesem Arbeitsgang.)
  • Der Kapazitätsabgleich bleibt Handarbeit. Die Belastungsübersichten zeigen Über- und Unterlast. Der Planer verschiebt die Arbeitsgänge.
  • Eine korrekte Kapazitätsbelastung setzt Rückmeldungen voraus. Infor: „it is important that every operation is reported.“ (Es ist wichtig, dass jeder Arbeitsgang rückgemeldet wird.) Fehlen Rückmeldungen, bleibt alte Belastung in der Übersicht stehen.
  • SWB ist ein Add-on. In der Food and Beverage CloudSuite führt Infor es unter „core plus add-ons are recommended,“ (Kernsystem plus Add-ons werden empfohlen) auf, neben Factory Track und weiteren Add-ons. (Infor-Dokumentation)
  • SWB läuft als eigenständige Anwendung. Anwender starten sie über RDWeb mit einer persönlichen RDWeb-Benutzerkennung oder über das Startmenü. ION API und M3 BE müssen für SWB eingerichtet sein. (Infor-Dokumentation, Infor-Dokumentation)
  • Zum Produktivstart arbeitet SWB mit einer Engpassplanung. Infor empfiehlt dafür: „start all resources with infinite capacity,“ (zunächst alle Ressourcen mit unbegrenzter Kapazität ansetzen), nur den kritischen Engpass als begrenzt behandeln und „Focus only on the critical bottlenecks before going live.“ (Konzentrieren Sie sich vor dem Produktivstart nur auf die kritischen Engpässe.) Alle anderen Ressourcen behalten unbegrenzte Kapazität. (Infor-Dokumentation)
  • PWB-Aufträge sind vorläufig. „The order number in M3 PWB is temporary until a new order number is inserted by the central system.“ (Die Auftragsnummer in M3 PWB ist vorläufig, bis das zentrale System eine neue Auftragsnummer einträgt.) (Infor-Dokumentation)

Im M3-Kernsystem erhält der Engpass einen Plan mit begrenzter Kapazität, jede andere Arbeitsstation nur einen groben Belastungswert. Dasselbe gilt für SWB, wenn es nach Infors Empfehlung produktiv gesetzt wird. Die tatsächliche Reihenfolge pflegen Planer in Tabellen neben M3.

Wann die eigene Planung von Infor M3 ausreicht

PDS010 und CRS786 reichen aus, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Jeder Produktdurchlauf hat einen klaren Engpass, und im übrigen Werk gibt es freie Kapazitäten.
  • Die Produktstrukturen sind stabil, und jeder Arbeitsgang wird rechtzeitig rückgemeldet.
  • Die Planer gleichen die Kapazitätsbelastung wöchentlich in CPS120 und CPS130 ab, und dieser Rhythmus reicht aus.
  • Die Materialversorgung ist das Hauptproblem. Daher sind MRP und MPS wichtiger als die Reihenfolge auf den Maschinen.
  • Umrüstungen, gemeinsam genutzte Werkzeuge und die Verfügbarkeit von Bedienpersonal bestimmen nicht, was als Nächstes läuft.

SWB passt zu Betrieben, die ein eigenes Planungsteam haben, ein Add-on-Projekt mit Infor oder einem Partner in Kauf nehmen und das Planungsmodell mit begrenzten Kapazitäten schrittweise einführen.

Wann Sie ein Werkzeug für die Feinplanung brauchen

Das M3-Kernsystem reicht nicht mehr aus, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:

  • Engpässe verlagern sich mit dem Produktmix. Ein Engpass je Arbeitsgangfolge bildet die Realität daher nicht richtig ab.
  • Liefertermine verschieben sich, obwohl die Auslastung in CPS100 je Periode ausgeglichen aussieht.
  • Die Umrüstzeit hängt davon ab, welches Produkt zuvor gefertigt wurde.
  • Formen, Matrizen oder Vorrichtungen werden von mehreren Arbeitsstationen gemeinsam genutzt.
  • Personal und Schichten begrenzen die Planung ebenso wie Maschinen. Manche Arbeitsgänge erfordern mehrere Bediener.
  • Eilaufträge und Ausfälle erzwingen eine Umplanung während der Schicht.

Worauf Sie achten sollten

  • Eine Planungsengine, die die Grenzen aller Ressourcen gleichzeitig berücksichtigt: Maschinen, Personal, Werkzeuge und Materialien.
  • Eine Rüstzeitmatrix mit reihenfolgeabhängigen Umrüstzeiten in beiden Richtungen.
  • Werkzeuge als begrenzt verfügbare, gemeinsam genutzte Ressourcen und Arbeitsgänge mit mehreren Bedienern.
  • Alternative Arbeitsstationen und Mitarbeiter, die die Planungsengine tatsächlich einsetzt.
  • Planung unter Berücksichtigung der Materialverfügbarkeit auf Basis von Lagerbeständen und erwarteten Bestellzugängen.
  • Automatische Umplanung, wenn sich der Fertigungsfortschritt oder Aufträge ändern.
  • Klare Zuständigkeit für Termine im Zusammenspiel mit M3. Planen Sie fixierte Fertigungsaufträge ein, keine geplanten Fertigungsaufträge, die MRP neu erzeugt. Legen Sie fest, welches System für die Arbeitsgangtermine führend ist.
  • Rückmeldung der Arbeitsgänge an M3 über PMS070MI, damit die Kapazitätsbelastung in M3 aktuell bleibt.

Die Optionen lassen sich in vier Gruppen einteilen:

  • Die Kapazitätsplanung von M3 deckt innerhalb von M3 einen Engpass je Fertigungsfluss ab.
  • Die Infor-Erweiterungen SWB und PWB bieten Planern eine Reihenfolgeplanung mit begrenzten Kapazitäten, Rüstmatrizen und regelbasierter Optimierung sowie mittelfristige Simulationen.
  • APS-Suiten für Großunternehmen werden im Rahmen eines Einführungsprojekts angebunden und erfordern ein zentrales Planungsteam.
  • Cloud-APS mit Funktionen für die Fertigungsausführung – zu dieser Gruppe gehört SkyPlanner – plant jede Ressource automatisch ergänzend zu M3 ein und stellt den Beschäftigten in der Fertigung den Plan direkt bereit.

Wo SkyPlanner ansetzt

SkyPlanner APS plant jede Arbeitsstation, jede Person, jedes Werkzeug und jedes Material mit einer einzigen Planungsengine unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapazitäten und Verfügbarkeiten ein. Arcturus AI erstellt in Sekunden einen Plan auf Arbeitsgangebene. Die Reihenfolge richtet sich nach Arbeitsgangpriorität, Fertigstellungstermin, Kundenpriorität, Fast Track und Dynamic Priorities. Niemand muss die Auslastung in CPS120 von Hand ausgleichen.

Die Rüstzeitmatrix enthält die Umrüstzeiten zwischen Produkten in beiden Richtungen. Die Planungsengine wählt die Reihenfolge mit dem geringsten Rüstaufwand. Werkzeuge werden als gemeinsam genutzte Ressourcen mit begrenzter Kapazität berücksichtigt, und ein Arbeitsgang kann mehrere Bediener erfordern. Ist die vorgesehene Arbeitsstation oder Person nicht verfügbar, verlagert die Engine die Arbeit auf Alternativen.

Die materialgesteuerte Feinplanung simuliert künftige Bestände anhand des Lagerbestands und der erwarteten Zugänge aus Bestellungen. Bestelltes Material gilt ab seinem Liefertermin als verfügbar. Ein Fertigungsauftrag startet daher erst, wenn das Material vorhanden ist.

Autopilot plant bei Änderungen in der Produktion automatisch neu und hält dabei Ihre Fixierungen und Prioritäten ein. Running Time Lock hält begonnene Arbeitsgänge an ihrem Platz im Plan. Die Beschäftigten erfassen ihre Arbeit mit Mobile Confirmations und Production Timer. Die Rückmeldungen gelangen über PMS070MI zurück an M3.

Entscheiden Sie sich für SkyPlanner statt M3 Scheduling Workbench, wenn:

  • Sie echte Feinplanung statt eines Grobplans wollen. Infor empfiehlt für den Produktivstart von SWB, mit Ausnahme des kritischen Engpasses alle Ressourcen mit unbegrenzter Kapazität zu planen. SkyPlanner plant jede Maschine, jede Person, jedes Werkzeug und jedes Material unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapazitäten und Verfügbarkeiten uhrzeitgenau ein – über den gesamten Planungshorizont, vom ersten Plan an.
  • Sie innerhalb weniger Wochen produktiv planen wollen. SWB ist eine Anwendung, die Nutzer über RDWeb mit jeweils eigener RDWeb-Benutzerkennung oder über das Startmenü aufrufen. Dafür müssen zunächst ION API und M3 BE eingerichtet werden (Infor-Dokumentation). SkyPlanner läuft im Browser und wird während der Testphase mit Ihren eigenen Fertigungsaufträgen erprobt. Innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Onboardings geht das System in den Produktivbetrieb.
  • Der Plan sich selbst aktuell halten muss. Autopilot plant bei jeder relevanten Änderung automatisch neu. Dabei berücksichtigt ein einziger Planungslauf die Rüstzeitmatrix, Arbeitsgänge mit mehreren Bedienern, alternative Arbeitsstationen und Zugänge aus Bestellungen.
  • Alle Bediener sollen nach demselben Plan arbeiten. Mit Mobile Confirmations sieht jeder Bediener die aktuelle Arbeitsvorratsliste auf dem Smartphone oder Tablet. Die Nutzerzahl ist unbegrenzt, und Rückmeldungen gelangen über PMS070MI zurück an M3.

Starten Sie mit einem CSV- oder Excel-Export aus M3 in die kostenlose 30-tägige Testphase – mit bis zu 20 Arbeitsstationen und ohne Kreditkarte. Die Preise beginnen bei 199 € pro Monat inklusive 5 Arbeitsstationen, bei monatlicher Abrechnung. Für die Integration erhalten Sie vorab zusammen mit Ihrem Tarif ein Angebot, das auf Ihre Abläufe und Anforderungen abgestimmt ist.

Wie die Systeme verbunden werden, erfahren Sie auf der Seite SkyPlanner für Infor M3 oder im Integrationsleitfaden für Infor M3. Weitere ERP-Systeme finden Sie in der Übersicht der ERP-Integrationen.

Erfahrungen mit SkyPlanner aus der Fertigung

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist bei UTU, in der Schalttafelfertigung in Ulvila

2 hjede Woche eingespart

„Mit SkyPlanner haben wir den Schritt von der Produktionsplanung in Excel-Tabellen zur Produktionsoptimierung in Echtzeit gemacht.“

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist
UTU · Schalttafeln und Schaltanlagen

In der Produktionsplanung werden jede Woche 2 Stunden Arbeitszeit eingespart. Eine neue Arbeitsvorratsliste erreicht die Fertigungslinie in Sekunden.

Erfahrungsbericht von UTU lesen

Beschäftigte in Reinraumanzügen an einer Flaschenabfüllanlage im Pharmawerk von Laboratory & Allied in Nairobi

+90%Produktionseffizienz

„Die Effizienz in der Produktion ist um 90 % gestiegen.“

Abdul Rucyinga, IT-Leiter
Laboratory & Allied · Pharmazeutische Fertigung

Die Produktionseffizienz ist um 90 % gestiegen. Ein optimierter Plan für drei Monate über alle Arbeitsstationen hinweg ist in weniger als 30 Minuten erstellt.

Erfahrungsbericht von Laboratory & Allied lesen

Hannu Ryynänen, Geschäftsführer von Mamec, in der Produktionshalle des Unternehmens in Lohja

Mehrere 1.000Fertigungsaufträge automatisch eingeplant

„Wir haben die Produktion ganz anders im Griff, und unser Verständnis der Kapazitäten ist auf einem völlig anderen Niveau.“

Hannu Ryynänen, Geschäftsführer
Mamec · Industriemischer, Pumpen und Hightech-Auftragsfertigung

Tausende Fertigungsaufträge werden automatisch eingeplant. Das gesamte Unternehmen hat in Echtzeit Einblick in die Produktion.

Erfahrungsbericht von Mamec lesen

Luftaufnahme des Piristeel-Werks für Dachsicherheitssysteme in Kauhava

99,2%Liefertreue

„Mit SkyPlanner können wir Engpässe erkennen und die Produktion übersichtlicher steuern.“

Toni Tuori, Produktionsleiter
Piristeel · Dachsicherheits- und Dachentwässerungssysteme

Die Liefertreue erreichte dieses Jahr 99,2 %. Die Feinplanung spart täglich bis zu vier Stunden Arbeitszeit.

Erfahrungsbericht von Piristeel lesen

Häufig gestellte Fragen

Hat Infor M3 ein Werkzeug für die Feinplanung?

Ja. M3 berechnet bereits im Kernsystem die Termine der Arbeitsgänge anhand der Kapazitäten der Arbeitsstationen und kann in CRS786 einen Engpass je Fertigungsfluss einplanen. Das Add-on M3 Scheduling Workbench legt die Reihenfolge von Fertigungsaufträgen unter Berücksichtigung begrenzter Kapazitäten fest.

Was unterscheidet M3 Scheduling Workbench von Planning Workbench?

Scheduling Workbench legt die Reihenfolge von Fertigungsaufträgen unter Berücksichtigung begrenzter Kapazitäten und des Materialflusses fest. Planning Workbench ist eine Desktop-Anwendung für mittelfristige Entscheidungen zu Kapazitäten und Fremdvergabe. Die dort angelegten Aufträge bleiben vorläufig, bis M3 ihnen Nummern zuweist.

Ist M3 Scheduling Workbench in M3 CloudSuite enthalten?

In der Food and Beverage CloudSuite führt Infor die Anwendung als empfohlenes Add-on, nicht als Kernanwendung. Klären Sie mit Infor oder Ihrem Partner, was Ihr CloudSuite-Abonnement umfasst.

Sollten wir M3 Scheduling Workbench oder SkyPlanner einsetzen?

SkyPlanner, wenn Sie echte Feinplanung statt eines Grobplans wollen. Infor empfiehlt für den Produktivstart von SWB, zunächst alle Ressourcen mit unbegrenzter Kapazität zu planen und nur den kritischen Engpass zu begrenzen. SWB ist zudem ein Add-on, das als separate Anwendung über RDWeb läuft. SkyPlanner plant jede Maschine, jede Person, jedes Werkzeug und jedes Material unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapazitäten und Verfügbarkeiten uhrzeitgenau ein. Dabei werden richtungsabhängige Umrüstzeiten, Arbeitsgänge mit mehreren Bedienern und alternative Arbeitsstationen berücksichtigt. Autopilot plant bei jeder relevanten Änderung neu. Sie gehen innerhalb weniger Wochen produktiv – ab 199 € pro Monat, mit einer 30-tägigen Testphase anhand Ihrer eigenen Daten.

Berücksichtigt M3 MRP begrenzte Kapazitäten bei der Feinplanung?

M3 MRP und MPS planen Material und Versorgung. Für die Kapazitäten nennt Infor in seiner Planungsübersicht die Kapazitätsgrobplanung. Die Einstellung für begrenzte Kapazität in PDS010 greift erst später, wenn die Start- und Endzeiten der Arbeitsgänge eines Auftrags berechnet werden.

Kann ich SkyPlanner testen, bevor ich es mit Infor M3 integriere?

Ja. Exportieren Sie Artikel, Arbeitsstationen und offene Fertigungsaufträge aus M3. Importieren Sie diese während der 30-tägigen Testphase als CSV- oder Excel-Datei und vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrem aktuellen Plan. Informieren Sie sich über die Preise, starten Sie die Testphase oder sprechen Sie mit dem Vertrieb.