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Bietet Sage 100 Feinplanung? Production Management und Sage 100 Produktion erklärt
Nicht im Sinne einer Feinplanung, die jeden Arbeitsgang dort einplant, wo Kapazität frei ist. Unter dem Namen werden zwei unterschiedliche Produkte angeboten. Das US-amerikanische Sage 100 Production Management plant jedes Work Ticket mit einem Verfahren, das Sage als „infinite“ (unbegrenzt) bezeichnet. Überlastete Arbeitsstationen muss der Planer selbst entlasten. Das deutsche Sage 100 Produktion zeigt Auslastung und Engpässe an. Mit der optionalen Plantafel kann der Planer Aufgaben per Drag-and-drop verschieben. Betriebe, die jede Maschine, jeden Mitarbeiter, jedes Werkzeug und das Material unter Berücksichtigung begrenzter Kapazitäten einplanen müssen, setzen SkyPlanner APS neben Sage 100 ein.
Zunächst: Welches Sage 100 nutzen Sie?
Sage 100 in den USA und Kanada hieß früher MAS 90 und MAS 200. Die Fertigung wird in Production Management verwaltet. Das Modul basiert auf Work Tickets, Vorlagen, Aktivitätscodes und Arbeitsstationen. Production Management hat das ältere Modul Work Order abgelöst.
Sage 100 in Deutschland und Österreich ist der Nachfolger von Sage Office Line und Sage New Classic. Die Fertigung wird in Sage 100 Produktion verwaltet. Das Modul basiert auf Ressourcenlisten, Fertigungsaufträgen und Arbeitsplätzen. Sage bietet es in den Paketen Basic, Professional und Enterprise an (Sage 100 Produktion).
Die beiden Produkte haben denselben Namen und Anbieter, aber keine gemeinsame Codebasis. Im Folgenden erklären wir jedes Produkt mit seinen jeweiligen Begriffen.
So plant das US-amerikanische Sage 100 Production Management – Schritt für Schritt
1. Arbeitsstationen
In Work Center Maintenance legen Sie die Wartezeit, den Wirkungsgrad in Prozent, die Anzahl der Mitarbeiter oder Maschinen, die verfügbaren Stunden je Wochentag und die Schließzeiten fest. Sage definiert eine Arbeitsstation als „one or more persons or machines“ (eine oder mehrere Personen oder Maschinen). Dazu heißt es: „they are considered a single unit for capacity planning and detailed work assignments.“ (Sie werden für die Kapazitätsplanung und die detaillierte Arbeitszuweisung als eine Einheit betrachtet.) (Quelle)
Die Kapazität wird als Stundenzahl pro Tag angegeben. „Each work center has a capacity, expressed in hours, that it can perform on a given day.“ (Jede Arbeitsstation verfügt an einem bestimmten Tag über eine bestimmte Kapazität, angegeben in Stunden.) Sage berechnet sie aus den Standardstunden des Tages multipliziert mit dem Wirkungsgrad. (Quelle)
2. Vorlagen und Work Tickets
Eine Work-Ticket-Vorlage enthält die Arbeitsschritte. Jeder Schritt hat einen Aktivitätscode, der auf eine Arbeitsstation verweist. Das daraus erstellte Work Ticket ist der Produktionsauftrag. Im Leitfaden für Anwender von Work Order ordnet Sage die bisherigen Begriffe den neuen zu: Aus Work Order wird Work Ticket, aus Routing wird Template und aus Operation Code wird Activity Code. (Quelle)
3. Enhanced Scheduling
Ohne Enhanced Scheduling richten sich die Termine der Arbeitsschritte nach den Datumsangaben, die Sie im Work Ticket eingeben. Für die Berechnung öffnen Sie Production Management Options. Auf der Registerkarte Schedule gilt die Anweisung: „select the Enable Enhanced Scheduling check box.“ (Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Enable Enhanced Scheduling.) (Quelle)
Zu Enhanced Scheduling schreibt Sage: „uses the forward or backward scheduling method to determine when each step of a work ticket should be started and how long each step takes to complete.“ (Es ermittelt per Vorwärts- oder Rückwärtsterminierung, wann jeder Schritt eines Work Tickets beginnen soll und wie lange er dauert.) Die Vorwärtsterminierung geht vom Produktionsstart aus. Die Rückwärtsterminierung geht vom Fälligkeitstermin aus.
4. Planung mit unbegrenzter Kapazität
Das ist die entscheidende Grundlage des Planungsverfahrens. In der Sage-Hilfe heißt es: „The „infinite“ loading technique is used to allow each work ticket to be scheduled independently.“ (Die Planung mit „unbegrenzter“ Kapazität ermöglicht es, jedes Work Ticket unabhängig einzuplanen.) (Quelle) Die ältere Hilfe zu Work Order beschreibt das Vorgehen so: „each work order as if it were the only work order in the shop,“ (Jeder Fertigungsauftrag wird so eingeplant, als wäre er der einzige im Betrieb.) Sie ergänzt: „care must be taken not to overload the work centers.“ (Es muss darauf geachtet werden, die Arbeitsstationen nicht zu überlasten.) (Quelle)
5. Auslastung prüfen und Überlastungen beheben
Work Center Capacity Inquiry zeigt „commitments against work centers in three formats: daily, weekly, and detail.“ (die Belegung der Arbeitsstationen in drei Ansichten: täglich, wöchentlich und im Detail). (Neuerungen 2023) Bei einer überlasteten Arbeitsstation sieht Sage einen manuellen Eingriff vor: „Individual work orders can be rescheduled or the queue time can be increased to relieve overcommitted work centers.“ (Einzelne Fertigungsaufträge können umterminiert oder die Wartezeit kann erhöht werden, um überlastete Arbeitsstationen zu entlasten.)
So plant das deutsche Sage 100 Produktion – Schritt für Schritt
1. Ressourcenliste
Die Ressourcenliste ist das zentrale Objekt. Sie enthält laut Sage „alle für die Herstellung eines Artikels notwendigen Ressourcen und Arbeitsabläufe“: die Stückliste, den Arbeitsplan, die Werkzeugliste und die Fremdfertigung. In den Arbeitsgängen sind Rüst- und Stückzeiten, Mengenfaktoren sowie Puffer- und Wartezeiten hinterlegt. (Sage-Hilfe)
2. Fertigungssteuerung
Das Standardmodul umfasst Vorwärts- und Rückwärtsterminierung, Just-in-time-Terminierung, eine Simulation der Terminierung, Fertigungsvorschläge, das Zusammenfassen oder Aufteilen von Aufträgen sowie eine integrierte Materialplanung. Hinzu kommen die „Anzeige von Engpass-Positionen (Material und Kapazität)“ und eine Machbarkeitsprüfung.
3. Auslastung je Arbeitsplatz
„Mit der integrierten Arbeitsplatzauslastung können Sie unter Einbeziehung flexibler Zeiträume die aktuelle Belastung Ihrer Arbeitsplätze und Maschinen grafisch und tabellarisch einsehen.“ Sie sehen also die aktuelle Auslastung der Arbeitsplätze und Maschinen als Diagramm oder Tabelle.
4. Die Plantafel
Die grafische Plantafel wird als „Grafische Ressourcenplanung (Zusatzpaket)“ angeboten. Sie zeigt ein Gantt-Diagramm je Ressource: Mitarbeiter, Maschine oder Fremdfertiger. „Mittels Drag & Drop können Sie die Tätigkeiten verschieben, und in Sekundenschnelle werden die Aufträge und der Materialbedarf neu terminiert.“ Der Planer verschiebt die Aufgaben, und Sage 100 terminiert die Aufträge und den Materialbedarf neu. Auf der Sage-Produktseite zur Produktion wird die Grafische Ressourcenplanung/Leitstand in jedem Paket als optional aufgeführt (Quelle).
Was beim Planer bleibt
- USA: Jedes Work Ticket wird einzeln eingeplant. Die Planung mit unbegrenzter Kapazität berücksichtigt die anderen Tickets an derselben Arbeitsstation nicht.
- USA: Überlastungen müssen manuell behoben werden. Sage sieht dafür vor, Tickets umzuterminieren oder die Wartezeit zu erhöhen.
- USA: Eine Arbeitsstation hat ein gemeinsames Stundenkontingent. Mehrere Maschinen und Mitarbeiter innerhalb einer Arbeitsstation teilen sich eine tägliche Stundenzahl. Die Sage-Hilfe beschreibt weder eine Zeitachse je Maschine noch eine Rüstmatrix oder Werkzeugrestriktionen.
- DE: Die Plantafel wird per Drag-and-drop bedient. Nachdem der Planer eine Aufgabe verschoben hat, terminiert die Plantafel die Aufträge neu. Sage beschreibt keine automatische Reihenfolgeplanung.
- DE: Die Plantafel ist ein Zusatzpaket. Die Grafische Ressourcenplanung wird zusätzlich angeboten. Das Basismodul zeigt daher Auslastung und Engpässe ohne Plantafel.
- Beide: Umrüstzeiten werden je Arbeitsschritt hinterlegt. Die Rüstzeiten sind dem jeweiligen Arbeitsgang zugeordnet. Sage dokumentiert keine reihenfolgeabhängige Umrüstung zwischen Produkten.
- Beide: Jede Änderung erfordert einen neuen Auslastungsabgleich. Nach einem Eilauftrag oder einem Ausfall muss der Planer die Auslastung erneut durchgehen.
Wann die Planung in Sage 100 ausreicht
Die Planung in Sage 100 erfüllt ihren Zweck, wenn:
- Eine oder zwei Engpassstationen den Plan bestimmen und im übrigen Betrieb freie Kapazitäten vorhanden sind.
- Die Durchlaufzeiten lang sind und Ihnen die tägliche oder wöchentliche Auslastung je Arbeitsstation als Entscheidungsgrundlage genügt.
- Eine Führungskraft die Reihenfolge an der Maschine festlegt.
- Die Umrüstung nicht davon abhängt, welches Produkt zuvor gefertigt wurde.
- Personal, Werkzeuge und Materialeingänge die Arbeitsreihenfolge nicht verändern.
Wann Sie eine Feinplanung brauchen, die reale Kapazitäten berücksichtigt
Die Planung in Sage 100 reicht für Ihren Betrieb nicht mehr aus, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:
- Der Planer verbringt jede Woche Stunden damit, Work Tickets umzuterminieren oder Aufgaben auf der Plantafel zu verschieben.
- Liefertermine werden verfehlt, obwohl die tägliche Auslastung je Arbeitsstation unauffällig aussieht.
- Die Umrüstzeit hängt davon ab, welches Produkt zuvor gefertigt wurde.
- Bedienpersonal, Schichten und Abwesenheiten begrenzen die Planung ebenso wie Maschinen.
- Stanzwerkzeuge, Formen oder Vorrichtungen werden an mehreren Maschinen genutzt.
- Die Materialverfügbarkeit entscheidet darüber, welcher Arbeitsgang starten kann.
- Eilaufträge und Ausfälle erzwingen mehrmals pro Woche eine Neuplanung.
Worauf Sie achten sollten
- Planung auf Arbeitsgangebene, mit Start, Ende und Arbeitsstation für jeden Arbeitsgang.
- Begrenzte Kapazitäten aller Ressourcen gleichzeitig berücksichtigen: Maschinen, Personal und Werkzeuge.
- Automatische Behebung von Überlastungen statt einer bloßen Kapazitätsabfrage oder einer Plantafel, auf der Sie die Auslastung von Hand ausgleichen.
- Eine Rüstzeitmatrix für reihenfolgeabhängige, asymmetrische Umrüstungen.
- Werkzeuge als begrenzt verfügbare, gemeinsam genutzte Ressourcen sowie die Planung von Arbeitsgängen, die mehrere Bediener gleichzeitig benötigen.
- Planung mit Materialprüfung, die Lagerbestände und erwartete Wareneingänge aus Bestellungen berücksichtigt.
- Ein klarer Datenaustausch mit Sage 100. Fragen Sie, wie der Anbieter Work Tickets oder Fertigungsaufträge aus Ihrer Sage-100-Version ausliest und Termine zurückschreibt.
Die Möglichkeiten lassen sich in drei Gruppen einteilen:
- Planung innerhalb von Sage 100: Enhanced Scheduling in den USA, das Plantafel-Zusatzpaket in Deutschland. Überlastungen behebt der Planer.
- Lokal installierte Leitstände und APS-Erweiterungen, die neben Sage 100 installiert und im Rahmen eines Projekts mit dem Anbieter eingerichtet werden.
- Cloud-APS mit Funktionen für die Fertigungsausführung – in diese Kategorie fällt SkyPlanner. Es plant jede Ressource automatisch ergänzend zu Sage 100 ein, passt den Plan bei Änderungen in der Produktion an und stellt ihn den Mitarbeitern in der Fertigung direkt zur Verfügung.
Wo SkyPlanner ansetzt
SkyPlanner APS schließt alle oben genannten Lücken. Jede Arbeitsstation wird mit begrenzter Kapazität geplant, und Arcturus AI plant jeden Schritt in Sekunden ein. Maschinen, Personal, Werkzeuge und Materialien werden gemeinsam von derselben Engine eingeplant. Ein Arbeitsbereich mit vier Maschinen wird als vier Arbeitsstationen oder als eine Arbeitsstationsgruppe abgebildet. Jede Maschine erhält dabei ihren eigenen Zeitplan.
Die Rüstzeitmatrix enthält für jedes Produktpaar die Umrüstzeiten in beide Richtungen. Die Engine wählt die Reihenfolge mit dem geringsten Rüstaufwand. Werkzeuge sind gemeinsam genutzte Ressourcen mit begrenzter Verfügbarkeit, und ein Arbeitsgang kann mehrere Mitarbeiter gleichzeitig benötigen. Ist eine Maschine oder eine Person nicht verfügbar, greift die Engine auf die von Ihnen festgelegten Alternativen zurück.
Die materialgestützte Feinplanung simuliert künftige Bestände anhand des Lagerbestands und der erwarteten Wareneingänge aus Bestellungen. Bestelltes Material gilt ab seinem Liefertermin als verfügbar. So wird die Arbeit erst eingeplant, wenn das Material vorhanden ist.
Autopilot plant bei Änderungen in der Produktion automatisch neu und berücksichtigt dabei Ihre Fixierungen und Prioritäten. Planer passen Arbeitsgänge im Gantt-Diagramm an. Mitarbeiter in der Fertigung erfassen ihre Arbeit mit Mobile Confirmations auf dem Smartphone oder Tablet.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie jede Woche Stunden damit verbringen, die Auslastung Ihrer Arbeitsstationen abzugleichen oder Vorgänge auf der Plantafel zu verschieben.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Umrüstungen, gemeinsam genutzte Werkzeuge oder Arbeitsgänge mit mehreren Mitarbeitern bestimmen, was als Nächstes laufen kann.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie innerhalb weniger Wochen eine funktionierende Feinplanung mit realen Kapazitäten nutzen möchten – mit Ihrem bestehenden Sage 100.
Starten Sie mit einem Excel-Export Ihrer offenen Work Tickets oder Fertigungsaufträge in die 30-tägige kostenlose Testphase (bis zu 20 Arbeitsstationen, keine Kreditkarte erforderlich). Danach beginnen die Preise bei 199 € pro Monat inklusive 5 Arbeitsstationen, mit monatlicher Abrechnung und jederzeitiger Kündigungsmöglichkeit. Sie erhalten vorab zusammen mit dem Angebot für Ihren Tarif ein Angebot für die Integration, abgestimmt auf Ihre Abläufe und Anforderungen. So kennen Sie die Gesamtkosten, bevor Sie starten. Die Implementierung ist normalerweise innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Onboardings abgeschlossen.
SkyPlanner tauscht Daten mit Sage 100 in beide Richtungen aus. Aus der US-Version von Sage 100 werden Work Tickets, Arbeitsstationen, Artikel und Bestellungen übernommen. Geplante Arbeitsgangtermine und erfasste Arbeitszeiten werden über das Business Object Interface zurückgeschrieben. Aus der deutschen Version von Sage 100 werden Fertigungsaufträge, Arbeitsgänge und Arbeitsplätze übernommen. Arbeitsgangtermine und Rückmeldungen fließen über den Weg zurück, der bei der Anforderungsaufnahme im Onboarding mit Ihrem Sage-Partner festgelegt wird. Das SkyPlanner-Team richtet die Integration während des Onboardings ein und betreut sie auch nach dem Produktivstart. Ihr Sage-Partner oder Ihre internen Entwickler können die dokumentierte REST API (API-Referenz) nutzen. Dafür benötigen sie lediglich ein API-Token.
Wie alles zusammenspielt, erfahren Sie auf der Seite SkyPlanner für Sage 100. Oder lesen Sie direkt den Integrationsleitfaden für Sage 100. Sie nutzen Sage 200 oder Sage X3? Hier finden Sie Informationen zu Sage 200 und Sage X3. Weitere ERP-Systeme finden Sie in der Übersicht der ERP-Integrationen.
Erfahrungen von Fertigungsunternehmen mit SkyPlanner
99,2 %Liefertreue
„Mit SkyPlanner erkennen wir Engpässe besser und haben mehr Klarheit in der Produktionssteuerung.“
Toni Tuori, Produktionsleiter
Piristeel · Dachsicherheits- und Regenwassersysteme
Die Liefertreue erreichte dieses Jahr 99,2 %. Die Feinplanung spart bis zu vier Stunden Arbeitszeit pro Tag.
Mehrere 1.000automatisch geplante Fertigungsaufträge
„Wir haben die Produktion ganz anders im Griff, und unser Verständnis der Kapazitäten ist auf einem völlig neuen Niveau.“
Hannu Ryynänen, Geschäftsführer
Mamec · Industriemischer, Pumpen und Hightech-Auftragsfertigung
Tausende Fertigungsaufträge werden automatisch eingeplant. Das gesamte Unternehmen erhält dabei einen Echtzeitüberblick über die Produktion.
Häufig gestellte Fragen
Bietet Sage 100 ein Werkzeug für die Feinplanung?
Ja, in beiden Produkten. Die US-Version Sage 100 Production Management bietet Enhanced Scheduling. Es berechnet Arbeitsgangtermine vorwärts oder rückwärts, ohne Kapazitätsgrenzen zu berücksichtigen. Die deutsche Version Sage 100 Produktion bietet Vorwärts- und Rückwärtsterminierung, eine Engpassanzeige und eine optionale grafische Plantafel. In beiden Fällen muss der Planer Überlastungen selbst auflösen.
Ist Sage 100 Enhanced Scheduling eine Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten?
Nein. Die Sage-Hilfe bezeichnet das Verfahren als „infinite“ (unbegrenzt): Jeder Fertigungsauftrag wird unabhängig von den anderen eingeplant. Work Center Capacity Inquiry zeigt anschließend die Kapazitätsbelegung an. Der Planer verschiebt dann Fertigungsaufträge oder ergänzt Wartezeiten.
Bietet die Sage 100 Plantafel eine Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten?
Die Plantafel ist eine grafische Oberfläche, auf der der Planer Vorgänge per Drag-and-drop verschiebt. Sage 100 passt daraufhin die Termine der Aufträge und Materialbedarfe an. Eine Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten ordnet dagegen jeden Arbeitsgang selbstständig freien Kapazitäten zu und plant bei Änderungen in der Produktion neu.
Berücksichtigt Sage 100 reihenfolgeabhängige Rüstzeiten?
Sage 100 speichert Rüst- und Bearbeitungszeiten je Arbeitsgang. SkyPlanner APS ergänzt eine Rüstzeitmatrix. Sie enthält die Umrüstzeiten zwischen Produktpaaren (Blau zu Rot 30 Minuten, Rot zu Blau 60). SkyPlanner legt die Reihenfolge der Arbeitsgänge so fest, dass diese Zeiten minimiert werden.
Wie wird SkyPlanner APS an Sage 100 angebunden?
SkyPlanner tauscht Daten mit Sage 100 in beide Richtungen aus. Das SkyPlanner-Team richtet die Integration während des Onboardings ein. Die US-Version von Sage 100 wird über das Business Object Interface und ODBC angebunden. Bei der deutschen Version von Sage 100 werden die Daten aus der SQL Server-Datenbank gelesen. Der Weg für das Zurückschreiben wird mit Ihrem Sage-Partner vereinbart. Geplante Termine werden an den jeweiligen Arbeitsgang zurückgegeben. SkyPlanner-Webhooks übertragen Planänderungen, sobald sie entstehen.
Kann ich SkyPlanner testen, bevor ich es mit Sage 100 integriere?
Ja. Exportieren Sie Ihre offenen Fertigungsaufträge und Ressourcen nach Excel und importieren Sie diese während der 30-tägigen Testphase in SkyPlanner. Vergleichen Sie anschließend den erstellten Plan mit Ihrem aktuellen Plan. Eine Kreditkarte ist nicht erforderlich. Informieren Sie sich über die Preise, starten Sie die Testphase oder sprechen Sie mit dem Vertrieb.