Integrationen / ERP / Sage X3
Bietet Sage X3 Feinplanung? MRP, Loads, Feinplanungslösungen und SkyPlanner APS
Bei der standardmäßigen Terminierung von Fertigungsaufträgen berücksichtigt Sage X3 keine Kapazitätsgrenzen. Genau diese Lücke schließt SkyPlanner APS. X3 plant den Materialbedarf mit MRP und terminiert Fertigungsaufträge mit Scheduling (FUNMAUTJ). Das britische Supportteam von Sage beschreibt die Funktion als Planung mit unbegrenzter Kapazität: Sie plant „each work order independently“ (jeden Fertigungsauftrag unabhängig) und staffelt Aufträge nicht nach der Ressourcenauslastung.
Die Feinplanung erfolgt auf einer separaten Planungsebene. Sage bietet dafür den lokal installierten Production Scheduler oder die generische Finite scheduler interface (GFS) zur Anbindung von Sage X3 Web Scheduling oder einer Planungslösung eines Drittanbieters. Betriebe, die jede Maschine, jede Person und jedes Werkzeug unter Berücksichtigung der verfügbaren Kapazität einplanen müssen, setzen SkyPlanner APS ergänzend zu X3 ein.
So plant und terminiert Sage X3 die Produktion – Schritt für Schritt
1. Die Kapazität wird an den Arbeitsstationen hinterlegt
Die Kapazität ist an der Arbeitsstation hinterlegt (Funktion GESMWS, Tabelle WORKSTATIO). Für die Terminierung sind folgende Felder wichtig:
- Structure (TWD): die Wochenstruktur, die das Schichtmodell zuordnet.
- No. of resources (WSTNBR): die Anzahl der Ressourcen, die ein Arbeitsgang an der Arbeitsstation benötigt. Sage nennt als Beispiel eine Personal-Arbeitsstation, an der drei Personen gebraucht werden.
- % efficiency (EFF) und Shrinkage in % (SHR): Mit diesen Werten werden die Zeiten aus dem Arbeitsplan korrigiert.
- Work center type (WSTTYP): Maschine, Personal oder Fremdbearbeitung.
- Ein Kontrollkästchen Constraint sowie die Registerkarte Replacement für alternative Arbeitsstationen. Diese haben ein eigenes Feld Work center type (RPLWSTTYP) und jeweils eine Priorität.
- Eine Tabelle für Kapazitätsänderungen mit Beginn, Ende, Grund, abweichender Struktur und abweichender Ressourcenanzahl – für vorübergehende Schichtänderungen oder Stillstandszeiten.
Die Registerkarte Load unterteilt die Auslastung in die Kategorien Firm, Planned, MRP und MPS. So erkennt der Planer, was bereits verbindlich ist und was noch auf Vorschlägen beruht.
2. MRP erzeugt die Vorschläge
MRP (FUNMRP) gleicht Angebot und Bedarf je Bezugsdatum und Lagerstandort ab. Dazu liest es Kundenaufträge, Materialbedarfe aus Fertigungsaufträgen, Bestellungen, Fertigungsaufträge, Fremdbearbeitungsaufträge und Umlagerungen ein. Anschließend erzeugt es Fertigungs- und Bestellvorschläge. Die Felder Suggestion type, Reorder quantity und Splitting im Artikel-Standort-Datensatz steuern das Ergebnis.
Die Termine ergeben sich aus den Durchlaufzeiten. Das Enddatum eines vorgeschlagenen Fertigungsauftrags entspricht dem Bedarfsdatum abzüglich der Durchlaufzeit für die Qualitätsprüfung. Das Startdatum ist das Enddatum abzüglich der Produktionsdurchlaufzeit – oder abzüglich der Zeit aus dem Arbeitsplan, wenn die Berechnung für den Artikel auf dem Arbeitsplan beruht. Liegt dieser Start vor dem Verarbeitungsdatum, verwendet X3 das Verarbeitungsdatum.
Zur Kapazität steht in der MRP-Hilfe nur ein Satz: „An appropriate MRP setup is used, in parallel with the MRP process, to generate a workload.“ (Mit einer entsprechenden MRP-Einstellung wird parallel zum MRP-Lauf eine Auslastung erzeugt.) (Sage X3-Hilfe, FUNMRP) Eine Auslastung also, keine Kapazitätsprüfung.
3. Scheduling (FUNMAUTJ) terminiert die Arbeitsgänge
Scheduling terminiert die Arbeitsgänge jedes Fertigungsauftrags anhand seines Arbeitsplans (GESROU). Je nach den im Fertigungsauftrag angegebenen Terminen erfolgt das vorwärts oder rückwärts. Die Start- und Endtermine werden in den Arbeitsgängen des Fertigungsauftrags (MFGOPE) hinterlegt. Der Scheduling-Status im Auftragskopf (MFGHEAD) wechselt auf Scheduled.
Das britische Supportteam von Sage beschreibt die Logik im Leitfaden zur Terminierung in V12 eindeutig: „The function schedules each work order independently.“ (Die Funktion terminiert jeden Fertigungsauftrag unabhängig.) Und: „It does not delay or stagger work orders based on overall resource load.“ (Sie verschiebt oder staffelt Fertigungsaufträge nicht anhand der gesamten Ressourcenauslastung.) (Sage Community Hub) Zehn Aufträge für dieselbe CNC-Zelle erhalten alle ihre Idealtermine – unabhängig davon, was die Zelle tatsächlich leisten kann.
4. Loads zeigt die Überlast, der Planer behebt sie
Loads (CONSMWK) vergleicht Auslastung und Kapazität je Arbeitsstation und Zeitraum. Recalculate the loads (FUNMIWL, Manufacturing > Batch processes) baut die Auslastungsdaten neu auf. Ein roter Balken bedeutet, dass die Arbeitsstation in diesem Zeitraum überlastet ist. Der Planer muss dann in der Planning workbench neu terminieren oder die Terminierung aufheben, Arbeitsgänge auf eine freie Arbeitsstation verlegen oder Aufträge von Hand zeitlich staffeln.
X3 zeigt das Problem. Ein Mensch löst es.
5. Feinplanung braucht eine zusätzliche Planungsebene
Sage bietet zwei Wege, die beide über Aktivitätscodes freigeschaltet werden:
- Production Scheduler (Aktivitätscode POPS mit ausgewählter Option Active, Funktion FUNPSSCH). Dieses Planungstool zeigt die Terminierung der Fertigungsaufträge „in the form of a Gantt chart“ (in Form eines Gantt-Diagramms). Der separate Aktivitätscode Finite Capacity aktiviert in den Funktionen zur Feinplanung den Modus, der die verfügbaren Kapazitäten berücksichtigt. Fertigungsaufträge werden über Submit for scheduling übergeben.
- Generic Finite scheduler interface (Aktivitätscode GFS). Diese von Sage entwickelte generische Schnittstelle verbindet X3 in der Cloud oder im lokalen Betrieb mit Sage X3 Web Scheduling, der ergänzenden Planungslösung von Sage, oder mit einem webbasierten Planungstool eines unabhängigen Softwareanbieters. X3 steuert die Übergabe über Submit for scheduling, Resubmit for scheduling und Remove from scheduling (Manufacturing > Finite scheduler).
X3 berechnet außerdem für jeden Arbeitsgang aus der Komponentenverfügbarkeit einen frühesten Starttermin im Feld Earliest start (First Date of Material Availability, FDMA). Diesen Termin übergibt es als Einschränkung an Production Scheduler oder ein webbasiertes Planungstool. Die Standardterminierung selbst nutzt ihn nicht. In der Hilfe zum Fertigungsauftrag steht: „The Sage X3 scheduling process does not consider component availability when determining operation start dates.“ (Die Terminierung in Sage X3 berücksichtigt bei der Ermittlung der Starttermine von Arbeitsgängen nicht die Komponentenverfügbarkeit.)
Wo Sage X3 an seine Grenzen stößt
- Die Standardterminierung plant ohne Kapazitätsgrenzen. Zur Behebung von Überlasten heißt es im Supportleitfaden von Sage: „would require finite capacity scheduling or manual adjustment“ (würde eine Feinplanung oder manuelle Anpassungen erfordern). (Sage Community Hub)
- Auslastungsdaten veralten. Wenn Sie eine Schicht hinzufügen oder einen Kalender ändern, gilt: „existing load buckets won’t automatically adjust“ (die vorhandenen Auslastungswerte je Zeitraum passen sich nicht automatisch an). Dazu müssen Sie erst Recalculate the loads ausführen. Standardmäßig zeigt die Abfrage nur terminierte Aufträge; MRP-Vorschläge erscheinen nur mit dem Abfragecode ALL. (gleiche Quelle)
- Production Scheduler ist nur für den lokalen Betrieb verfügbar. „Production Scheduler is only available for on-premises instances of Sage X3.“ (Production Scheduler ist nur für lokal betriebene Sage X3-Instanzen verfügbar.) (Sage X3-Hilfe V12, POPS) Die V11-Seite geht noch weiter: „Production Scheduler is not available for new Sage X3 installations.“ (Production Scheduler ist für neue Sage X3-Installationen nicht verfügbar.) (Sage X3-Hilfe V11)
- Production Scheduler hat dokumentierte Funktionslücken. Sage führt folgende Funktionen als derzeit nicht verfügbar auf (Sage X3-Hilfe, FUNPSSCH):
– Optimierung der Rüstzeiten anhand mehrerer Artikelparameter und einer Rüstmatrix – Verknüpfungen zwischen Produktionsaufträgen – Planung mehrerer Ressourcen durch Synchronisierung paralleler Arbeitsgänge – Listen nutzbarer Ressourcen mit unterschiedlichen Produktionsraten
- Fertigungsaufträge sind während der Optimierung gesperrt. Ein an Production Scheduler übergebener Fertigungsauftrag erhält den Status Being optimized. Dazu heißt es: „You cannot modify the work order at these statuses.“ (In diesen Status können Sie den Fertigungsauftrag nicht ändern.) Er bleibt gesperrt, bis er aus der Terminierung entfernt wird. (Sage X3-Hilfe, FUNPSMOPT)
- Die erweiterte GFS-Schnittstelle verlangt eine Ressource pro Arbeitsgang. In der Hilfe zu No. of resources steht: „You must set this field to 1 if you are using the generic Finite scheduler advanced interface.“ (Wenn Sie die erweiterte generische Finite scheduler-Schnittstelle verwenden, müssen Sie dieses Feld auf 1 setzen.) Als Grund wird genannt: „Sage X3 Web Scheduling cannot optimize production times when multiple resources are assigned to a work center.“ (Sage X3 Web Scheduling kann Produktionszeiten nicht optimieren, wenn einer Arbeitsstation mehrere Ressourcen zugeordnet sind.) (Sage X3-Hilfe, GESMWS) Dass ein Arbeitsgang ein Team aus drei Personen benötigt, lässt sich dem Planungstool also nicht mitteilen.
Wann die integrierte Planung von Sage X3 ausreicht
Viele Betriebe mit Sage X3 brauchen kein Feinplanungstool.
- Material gibt den Takt vor, nicht Maschinen. In der Lagerfertigung oder bei repetitiver Fertigung liegt das eigentliche Risiko in einer zu späten Beschaffung. Saubere Stücklisten, Arbeitspläne, Durchlaufzeiten, Losgrößen und Sicherheitsbestände im MRP lösen den größten Teil des Problems.
- Transparenz über die Auslastung genügt. Ein wöchentlicher Blick auf Loads und einige manuelle Verschiebungen in der Planning workbench reichen aus, damit der Betrieb termingerecht produziert.
- Sie besitzen bereits Production Scheduler für den lokalen Betrieb. Für die Reihenfolgeplanung im Gantt-Diagramm ohne Rüstmatrizen, Auftragsverknüpfungen oder synchronisierte parallele Arbeitsgänge erfüllt er seinen Zweck.
- Sie nutzen bereits Web Scheduling, No. of resources ist auf 1 gesetzt und der Plan passt zur Realität auf dem Shopfloor.
Vier Wege zur Feinplanung mit Sage X3
- Plantafeln im X3-Client: die Planning workbench und Loads oder eine Drag-and-drop-Plantafel in den X3-Masken. Sie passen, wenn ein Überblick über die Auslastung und manuelle Verschiebungen ausreichen, um termingerecht zu produzieren.
- Sages eigene Feinplanung: Production Scheduler im lokalen Betrieb oder Sage X3 Web Scheduling über die GFS-Schnittstelle, mit No. of resources auf 1.
- Umfangreiche APS-Suiten: große Planungslösungen, die ein Integrator in einem mehrmonatigen Projekt einführt – für Betriebe mit eigener Planungsabteilung.
- Cloud-APS mit Fertigungssteuerung: SkyPlanner APS plant jede Arbeitsstation, jeden Bediener, jedes Werkzeug und jedes Material in Sekunden ein. Die Bediener arbeiten dabei am Smartphone oder Tablet. Die Lösung passt zu Fertigungsunternehmen mit X3, die innerhalb von Wochen produktiv arbeiten wollen.
Wann Sie ein Feinplanungstool brauchen
- Loads zeigt in den meisten Wochen rote Balken, und die Arbeit in der Planning workbench ist zum Vollzeitjob geworden.
- Zugesagte Termine werden aus Durchlaufzeiten abgeleitet. Deshalb sind sich Vertrieb und Produktion nicht einig, was realistisch ist.
- Umrüstungen bestimmen Ihren Durchsatz, doch die Standardterminierung von X3 ordnet die Arbeitsgänge nicht so an, dass der Umrüstaufwand sinkt.
- Arbeitsgänge benötigen mehrere Bediener gleichzeitig oder nutzen Werkzeuge und Vorrichtungen, die sich mehrere Maschinen teilen.
- Sie betreiben Sage X3 in der Cloud. Damit kommt der nur lokal verfügbare Production Scheduler nicht infrage.
- Eilaufträge und Maschinenausfälle zwingen Sie dazu, den Plan manuell neu aufzubauen – oft in Excel.
- Ihre Werker brauchen eine eigene Liste der anstehenden Arbeitsgänge statt einer ausgedruckten Liste von Fertigungsaufträgen.
Worauf Sie achten sollten
- Feinplanung nach verfügbarer Kapazität je Ressource, Schicht und Person, unter Berücksichtigung von Abwesenheiten und Überstunden.
- Reihenfolgeabhängige Rüstzeiten: eine Rüstzeitmatrix, in der der Wechsel von A nach B länger dauern kann als von B nach A, und eine Planungsengine, die die Reihenfolge mit dem geringsten Rüstaufwand wählt.
- Werkzeuge und Teams als Planungsrestriktionen: Ein gemeinsam genutztes Werkzeug darf jeweils nur für eine Maschine eingeplant werden. Auch Arbeitsgänge, die mehrere Werker gleichzeitig benötigen, müssen berücksichtigt werden.
- Materialverfügbarkeit in der Feinplanung prüfen, anhand von Lagerbeständen und offenen Bestellungen mit ihren voraussichtlichen Lieferterminen.
- Alternative Maschinen und Mitarbeiter sowie mehrstufige Produkte werden von der Planungsengine berücksichtigt – nicht manuell vom Planer.
- Neuplanung ohne manuell angestoßenen Planungslauf, sobald ein Fertigungsauftrag rückgemeldet wird oder ein neuer Auftrag eingeht.
- Klare Zuständigkeiten im Zusammenspiel mit X3: Welches System führt die Termine? Wie werden gesperrte Fertigungsaufträge behandelt? Welche Daten werden zurückgegeben – Arbeitsgangtermine, Status und Fertigungsrückmeldungen?
- Passend zu Ihrer Betriebsumgebung. X3 in der Cloud erlaubt keinen direkten Zugriff auf das Dateisystem oder die Datenbank. Die Feinplanung muss daher über die GraphQL API, Webservices oder einen gehosteten Dateitransfer angebunden werden.
- Schnell zum Nutzen: ein Test mit Ihren eigenen Daten, bevor Sie ein Integrationsprojekt beginnen.
Wo SkyPlanner ansetzt
SkyPlanner APS ist eine Cloud-Lösung für die Feinplanung. Im Zusammenspiel mit Sage X3 schließt sie jede der oben genannten Lücken:
- Ein Plan, der aktuell bleibt. Die Planungsengine Arcturus AI erstellt in Sekunden einen Feinplan, der die verfügbaren Kapazitäten berücksichtigt. Autopilot plant automatisch neu, wenn sich in der Produktion etwas ändert. Der separate Schritt Recalculate the loads entfällt, und es bleiben keine Überlastungen übrig, die ein Planer von Hand auflösen muss.
- Teams und Alternativen ohne neues Ressourcenmodell. Mehrere Werker können gleichzeitig an einer Arbeitsstation arbeiten. Ein Arbeitsgang für drei Personen bleibt damit ein einziger Arbeitsgang. Parallele Maschinen werden als Arbeitsstationen mit jeweils eigenen Leistungsgraden in einer Gruppe zusammengefasst. Ist die primäre Maschine oder der vorgesehene Mitarbeiter nicht verfügbar, verlagert die Planungsengine Arbeitsgänge auf Alternativen oder teilt einen Arbeitsgang auf mehrere Maschinen oder Mitarbeiter auf.
- Die Rüstmatrix, die bei Production Scheduler als fehlend aufgeführt ist. Eine Rüstzeitmatrix enthält die reihenfolgeabhängigen Umrüstzeiten zwischen Produkten (Blau auf Rot 30 min, Rot auf Blau 60 min). Die Planungsengine wählt die Reihenfolge mit dem geringsten Rüstaufwand. Auch Auf- und Abrüstzeiten werden abgebildet.
- Werkzeuge mit begrenzter Verfügbarkeit. Ein Werkzeug, das an einer Arbeitsstation im Einsatz ist, wird nicht gleichzeitig an einer anderen eingeplant.
- Feinplanung nach Materialverfügbarkeit. Die Planungsengine simuliert die künftigen Lagerbestände. Arbeitsgänge werden deshalb erst eingeplant, wenn das benötigte Material verfügbar ist. Bestelltes Material gilt zum Liefertermin der Bestellung als verfügbar. Der Lagerbestand wird aktualisiert, sobald die Bestellung als Delivered markiert wird (Bestellungen in der SkyPlanner-Dokumentation).
- Prioritäten und Plansperren unter Ihrer Kontrolle. Arbeitsgangpriorität, Priorisierung nach Fertigstellungstermin, Kundenpriorität, Fast Track und Dynamic Priorities steuern die Planungsengine. Mit Running Time Lock und Bulldozer, das nachgelagerte Arbeitsgänge verschiebt, behalten Planer die Kontrolle.
- Ausführung auf dem Shopfloor. Werker sehen, welche Arbeitsgänge zur Bearbeitung anstehen, und erfassen ihre Arbeit per Smartphone oder Tablet mit Mobile Confirmations, Production Timer und Quick Log Mode.
- Cloud – unabhängig davon, wie Sie X3 betreiben. SkyPlanner funktioniert für X3 in der Sage-Cloud genauso wie für X3 auf Ihren eigenen Servern.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie für X3 in der Cloud eine Feinplanung benötigen und Production Scheduler nicht infrage kommt.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Arbeitsgänge Teams oder alternative Maschinen benötigen und Sie No. of resources nicht auf 1 setzen möchten.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie Planung und Zeiterfassung durch Werker in einem Werkzeug bündeln möchten, wobei die erfassten Zeiten als Fertigungsrückmeldungen an X3 zurückgegeben werden.
Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie die Feinplanung in wenigen Wochen produktiv nutzen möchten, statt erst nach einem monatelangen APS-Projekt.
Die Sage X3-Integration
SkyPlanner tauscht Daten mit Sage X3 in beide Richtungen aus. Fertigungsaufträge (MFGHEAD, MFGOPE), Arbeitspläne, Arbeitsstationen, Kalender, Lagerbestände und offene Bestellungen kommen aus X3. Geplante Arbeitsgangtermine werden über den Webservice Work order (GESMFG) zurückgegeben. Erfasste Stunden werden als Production tracking (GESMTK) gebucht. SkyPlanner-Webhooks übertragen jede Planänderung unmittelbar.
Kein Werk nutzt X3 genau wie ein anderes. Deshalb passt das SkyPlanner-Team die Integration an Ihre Umgebung an und betreut sie auch nach dem Produktivstart. Ihr Sage X3-Partner oder Ihre internen Entwickler können die Anbindung auch auf Basis der dokumentierten SkyPlanner REST API umsetzen (API-Referenz). Ein API-Schlüssel genügt für den Einstieg.
X3 bleibt Ihr System für MRP, Produkte, Stücklisten, Arbeitspläne, Einkauf und Lagerbestände.
Starten Sie in der kostenlosen 30-tägigen Testphase mit einem CSV-Import. Die Preise beginnen bei 199 € pro Monat, inklusive 5 Arbeitsstationen. Für die Integration erhalten Sie vorab zusammen mit Ihrem Tarif ein Angebot, das auf Ihre Abläufe und Anforderungen zugeschnitten ist. So kennen Sie die Gesamtkosten, bevor Sie starten.
Weitere Informationen finden Sie unter SkyPlanner APS für Sage X3, im Sage X3-Integrationsleitfaden zur Datenzuordnung sowie auf den Seiten zu Funktionen und Preisen.
Erfahrungen von Fertigungsunternehmen mit SkyPlanner
2 hjede Woche eingespart
„Mit SkyPlanner haben wir unsere Produktionsplanung von Excel-Tabellen auf die Optimierung der Produktion in Echtzeit umgestellt.“
Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist
UTU · Elektrische Schalttafeln und Schaltanlagen
Die Produktionsplanung spart jede Woche 2 Stunden Arbeitszeit ein. Eine neue Reihenfolge für die anstehenden Arbeitsgänge steht an der Fertigungslinie innerhalb von Sekunden bereit.
+90%Produktionseffizienz
„Die Effizienz in der Produktion ist um 90% gestiegen.“
Abdul Rucyinga, IT-Leiter
Laboratory & Allied · Pharmazeutische Fertigung
Die Produktionseffizienz ist um 90% gestiegen. Ein optimierter Plan für drei Monate über alle Arbeitsstationen hinweg entsteht in weniger als 30 Minuten.
6 Monateim Voraus sieht der Vertrieb freie Kapazitäten
„SkyPlanner schafft eine verlässliche Grundlage für die gesamte Produktionsplanung.“
Anu Järvinen, Produktionsleiterin
Fredman Operations · Lebensmittelechte Verpackungspapiere
Der Vertrieb sieht freie Kapazitäten sechs Monate im Voraus. Anfragen zu Planänderungen, deren Beantwortung früher eine Stunde oder länger dauerte, werden in Sekunden beantwortet.
99,2%Liefertreue
„Mit SkyPlanner können wir Engpässe erkennen und haben mehr Klarheit in der Produktionssteuerung gewonnen.“
Toni Tuori, Produktionsleiter
Piristeel · Dachsicherheits- und Dachentwässerungssysteme
Die Liefertreue erreichte in diesem Jahr 99,2%. Die Feinplanung spart täglich bis zu vier Stunden Arbeitszeit ein.
Häufige Fragen
Plant Sage X3 mit begrenzter oder unbegrenzter Kapazität?
Im Standard mit unbegrenzter Kapazität. Scheduling (FUNMAUTJ) terminiert jeden Fertigungsauftrag anhand seines Arbeitsplans, ohne die Aufträge nach Ressourcenauslastung zeitlich zu staffeln. Loads (CONSMWK) zeigt die Überlastung an, die ein Planer von Hand auflöst. Für eine Feinplanung benötigen Sie Production Scheduler oder eine über die GFS-Schnittstelle angebundene Feinplanungslösung.
Kann ich Sage X3 Production Scheduler noch kaufen?
Laut V12-Hilfe nur für lokal betriebenes X3. In der V11-Hilfe steht, dass es für Neuinstallationen nicht verfügbar ist. Ihr Sage-Partner kann daher bestätigen, was heute angeboten wird. Für Sage X3 in der Cloud ist die generische Schnittstelle Finite scheduler der dokumentierte Weg.
Was unterscheidet Production Scheduler von Sage X3 Web Scheduling?
Production Scheduler ist die integrierte, lokal betriebene Gantt-Feinplanung, die über den Aktivitätscode POPS aktiviert wird. Web Scheduling ist eine separate Sage-Erweiterung, die über die generische Schnittstelle Finite scheduler (GFS) angebunden wird. Diese funktioniert sowohl mit X3 in der Cloud als auch mit lokal betriebenem X3. Mit Web Scheduling 2023.3.4 kam eine GraphQL-Integration hinzu, die Sage X3 2024 R1 voraussetzt.
Funktioniert SkyPlanner APS mit Sage X3?
Ja. SkyPlanner tauscht Daten mit Sage X3 in beide Richtungen aus – sowohl in der Cloud als auch bei lokalem Betrieb. Fertigungsaufträge, Arbeitspläne und Arbeitsstationen werden übernommen; geplante Termine und Fertigungsrückmeldungen fließen zurück. Starten Sie die kostenlose Testphase mit CSV-Exporten. Das SkyPlanner-Team richtet die Integration während des Onboardings ein.
Muss ich meine Arbeitsstationen für die Feinplanung neu modellieren?
Bei der generischen Schnittstelle Finite scheduler advanced: ja. Sage verlangt für jede Arbeitsstation die Einstellung No. of resources = 1. Damit geht bei Arbeitsgängen, die ein Team benötigen, die Information über den Personalbedarf verloren. Mit SkyPlanner ist keine Umstrukturierung nötig. Mehrere Bediener können gleichzeitig an einer Arbeitsstation arbeiten, parallele Maschinen werden zu einer Arbeitsstationengruppe zusammengefasst, und Ihre X3-Arbeitsstationen bleiben unverändert.
Plant Sage X3 die Reihenfolge der Arbeitsgänge so, dass weniger Umrüstungen nötig sind?
Nicht in der Standardplanung. Auch in Production Scheduler wird die Optimierung anhand einer Rüstmatrix als derzeit nicht verfügbar aufgeführt. Die Rüstzeitmatrix von SkyPlanner speichert die Umrüstzeiten für jedes Produktpaar in beiden Richtungen. Die Planungsengine ordnet die Arbeitsgänge so an, dass die gesamte Rüstzeit möglichst gering ist.