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Die offene REST API von SkyPlanner verbindet ERP-, MES- und Betriebssysteme, einschließlich hauseigener ERPs. Erstellen Sie die Integration selbst oder lassen Sie unser Team helfen.

Funktioniert auch eigenständig — eine ERP-Integration ist optional, nicht erforderlich.

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Verbindet sich mit ERP & MES Systemen wie

Integrationen / ERP / Sage X3

Sage X3: Integrationsleitfaden für die Feinplanung mit SkyPlanner APS

Dieser Leitfaden zeigt Sage-Partnern und IT-Teams, wie sie Sage X3 mit SkyPlanner APS verbinden. Er erläutert, welche X3-Schnittstellen sich eignen, welche Objekte die Daten enthalten und wo Projekte scheitern. SkyPlanner tauscht Daten in beide Richtungen mit Sage X3 aus – sowohl in der Cloud als auch bei On-Premises-Installationen:

  • Fertigungsaufträge, Arbeitsgänge, Arbeitspläne, Arbeitsstationen, Kalender, Bestände und offene Bestellungen werden übernommen.
  • Geplante Arbeitsgangtermine und Arbeitsstationen werden in die Fertigungsaufträge (GESMFG) zurückgeschrieben.
  • Zeiterfassungen der Bediener werden als Fertigungsrückmeldungen (GESMTK) gebucht.
  • SkyPlanner-Webhooks übertragen Planänderungen, sobald sie auftreten.
Gantt-Zeitachse in SkyPlanner APS mit Arbeitsgängen, die auf Arbeitsstationen eingeplant sind, und einer Auftragsliste darunter.

Das SkyPlanner-Team richtet die Integration beim Onboarding passend zu Ihrer X3-Konfiguration ein und betreut sie auch nach dem Go-live.

Wenn Sie noch abwägen, ob X3 überhaupt ein Feinplanungssystem benötigt, lesen Sie zunächst Bietet Sage X3 eine Feinplanung? Einen Produktüberblick finden Sie unter SkyPlanner APS für Sage X3, weitere ERP-Systeme in der Übersicht der ERP-Integrationen.

Die Rolle von SkyPlanner in einer X3-Systemlandschaft

Die Standardterminierung von Sage X3 (FUNMAUTJ) legt die Reihenfolge der Arbeitsgänge anhand der Arbeitsplandaten fest, plant jedoch jeden Fertigungsauftrag unabhängig von den anderen. Ein Support-Leitfaden von Sage UK bringt es auf den Punkt: Die Funktion „does not delay or stagger work orders based on overall resource load.“ (Sie verschiebt oder staffelt Fertigungsaufträge nicht anhand der gesamten Ressourcenauslastung.) Die Feinplanung erfolgt in einer separaten Planungsebene. Sage bietet dafür zwei Möglichkeiten:

  • Production Scheduler (Aktivitätscode POPS), nur für On-Premises-Installationen.
  • Die generische Schnittstelle Finite scheduler interface (Aktivitätscode GFS) verbindet X3 in der Cloud oder On-Premises mit Sage X3 Web Scheduling oder dem Planungssystem eines unabhängigen Softwareanbieters.

SkyPlanner übernimmt diese Rolle als externes, cloudbasiertes Feinplanungssystem über die Standard-APIs von X3. Deshalb funktioniert es mit X3 in der Cloud genauso wie On-Premises. MRP (FUNMRP) erzeugt weiterhin Vorschläge für Fertigungsaufträge und Bestellungen. SkyPlanner plant feste und geplante Fertigungsaufträge unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapazität ein.

Integrationsmöglichkeiten für Sage X3

Das Bereitstellungsmodell bestimmt den Integrationsweg. Sage X3 in der Cloud gewährt Drittanwendungen weder Zugriff auf das Dateisystem der Anwendung noch auf die Datenbank. Die Integration erfolgt daher über APIs oder gehostete Dateiübertragung. Bei On-Premises-Installationen kommen direkte Dateiimporte und Staging-Tabellen in der X3-Datenbank hinzu.

OptionBeschreibungAuthentifizierungEinsatzbereich
GraphQL API (Sage X3 Web API)Sages „technology of choice“ (bevorzugte Technologie) für X3-APIs; wird ohne Versionierung weiterentwickeltJWT (HS256), signiert mit dem Secret einer Connected application; Client ID als iss, URL als aud, dedizierter Syracuse-BenutzerProdukte, Standorte, Einkauf, Bestände; Fertigungsknoten, sofern verfügbar
REST api1REST auf Basis von Representations: .../api1/x3/$$prod/<FOLDER>.<ENTITY>?representation=<REP>.$queryAuthentifizierung über SyracuseEntitäten, die nicht über GraphQL verfügbar sind
SOAP-Webservices für ObjekteIn Web services (GESAWE) veröffentlichte Objekte; die Felder entsprechen den Maskenfeldern des Objekts; Lesen, Speichern, ÄndernOAuth2 über Syracuse-VerbindungspoolsZurückschreiben in Work order (GESMFG), Production tracking (GESMTK)
SOAP Template ServicesImport-/Exportvorlagen über SOAP mit AOWSIMPORT und AOWSEXPORTOAuth2; X3 erlaubt keine Basic-Authentifizierung für SOAPAusführen von Vorlagen über Middleware
Import-/ExportvorlagenVorlagenbasierte Dateien zur StapelverarbeitungDateisystem (On-Premises) oder gehosteter Dateitransfer (Cloud)Erstübernahme von Daten, nächtliche Synchronisierung großer Datenmengen
Sync API (Cloud BI)Nur in der Cloud; inkrementeller Datenabruf mit reinem Lesezugriff sowie NDJSON-Stream; auf Anfrage bei Ihrem Sage ISV-AnsprechpartnerBearer-Token plus mandantenspezifischer X-API-KEYAuslesen großer Mengen von Änderungsdaten in der Cloud

Für GraphQL im On-Premises-Betrieb muss "bearer" zum Array session.auth in nodelocal.js hinzugefügt werden. In Sage X3 SaaS ist die Authentifizierung für verbundene Anwendungen standardmäßig aktiviert. In Sage X3 Cloud kann die verbundene Anwendung den Benutzer admin nicht verwenden. Legen Sie stattdessen einen Syracuse-Benutzer mit Standard-Authentifizierung an.

Welche Schnittstelle überträgt welche Daten?

  • Produkte, Standorte, Einkauf und Bestände: GraphQL, wie in den offiziellen Beispielen von Sage.
  • Fertigungsaufträge, Arbeitsgänge, Arbeitspläne und Arbeitsstationen: Representations über REST api1 oder Exportvorlagen, die über AOWSEXPORT ausgeführt werden. Bei Releases, deren GraphQL-Schema den Fertigungsbereich bereitstellt (xtremX3Manufacturing), liest die Integration dieselben Daten über GraphQL aus.
  • Arbeitsgangtermine und Arbeitsstationen zurück an X3: SOAP-Webservice Work order (GESMFG), Operation modify. Alternativ: Importvorlage über AOWSIMPORT.
  • Fertigungsrückmeldungen: SOAP-Webservice Production tracking (GESMTK), Operation save.

Dieses Konzept funktioniert mit X3 in der Cloud und On-Premises gleichermaßen, da es keinen direkten Zugriff auf Dateisystem oder Datenbank benötigt. In X3 wird nichts installiert: Die Integration nutzt eine verbundene Anwendung, einen Syracuse-Benutzer und in GESAWE veröffentlichte Webservices.

Ereignisse: Polling einplanen

Die öffentliche X3-Entwicklerdokumentation von Sage beschreibt weder ausgehende Webhooks noch eine Funktion für Geschäftsereignisse. Die mit 2024 R1 eingeführte Einstellung „Callback URL“ dient Mobile Automation und Web Scheduling beim Aufruf von SOAP-Webservices. Sie ist kein allgemeines Ereignissystem. Erkennen Sie Änderungen durch zeitgesteuerte Abrufe: über GraphQL-Abfragen, den Zeitstempel-Cursor der Sync API in der Cloud oder regelmäßige Vorlagenexporte.

Datenzuordnung: von Sage X3 zu SkyPlanner

Sage X3-Objekt (Tabelle, Funktion)SkyPlanner-ObjektRichtungHäufigkeit
Product, ITMMASTERProductX3 → SkyPlannerInitial, danach zeitgesteuert
Production BOM (GESBODP)Mehrstufige Produktstruktur, MaterialienX3 → SkyPlannerInitial, danach bei Änderungen
Routing (GESROU): OPENUM, Arbeitsstation WST, SETTIM, OPETIM, Zeiteinheit TIMUOMCODProzessschritte mit Rüst- und BearbeitungszeitenX3 → SkyPlannerInitial, danach bei Änderungen
Work center (GESMWS, WORKSTATIO): WST, WSTTYP, WSTNBR, EFF, SHR, Ersatzressourcen mit PrioritätWorkstation, Effizienz, AlternativenX3 → SkyPlannerInitial, danach selten
Work center group (WCR)ArbeitsstationsgruppenX3 → SkyPlannerInitial
Weekly structure (TWD), Zeitpläne, Raster für Kapazitätsschwankungen, DEFDIHSchichten, Zusatzschichten, AbwesenheitenX3 → SkyPlannerInitial, danach bei Änderungen
Work orders: MFGHEAD, MFGOPE, mit Produkten und MaterialienAuftrag, Materialien, ProzessschritteX3 → SkyPlannerPolling, alle 5 bis 15 min
Bestand je StandortLagerbeständeX3 → SkyPlannerPolling
Purchase orders (POH): offene Positionen, erwartetes WareneingangsdatumErwartete Materialzugänge mit voraussichtlichem LieferterminX3 → SkyPlannerPolling, alle 5 bis 15 min
Registerkarte Operations in GESMFG: Start OPESTR, End OPEEND, ArbeitsstationGeplanter Beginn, geplantes Ende und gewählte ArbeitsstationSkyPlanner → X3Bei Planänderung (Webhook)
Production tracking (GESMTK): Arbeitsgangzeiten, Mengen, Materialrückmeldung, ProduktionsmeldungZeiterfassungen, Mengen, MaterialverbrauchSkyPlanner → X3Bei jeder Rückmeldung (Webhook)

Übernehmen Sie feste Fertigungsaufträge immer. Geplante Aufträge übernehmen Sie, wenn die Planer sie als vorläufige Auslastung im Gantt sehen möchten. Vorschläge bleiben im MRP, bis sie in Fertigungsaufträge umgewandelt werden.

Integrationsabläufe

1. Initialer Stammdatenimport. Laden Sie zuerst Arbeitsstationen und Kalender, danach Produkte, Stücklisten und Arbeitspläne. Diese Reihenfolge ist wichtig, da Arbeitspläne auf Arbeitsstationen verweisen.

2. Aufträge synchronisieren. Fragen Sie MFGHEAD und MFGOPE regelmäßig auf neue und geänderte Fertigungsaufträge ab. Ordnen Sie jede MFGOPE-Zeile einem SkyPlanner-Prozessschritt auf der Arbeitsstation zu, die der jeweilige WST-Code angibt. Synchronisieren Sie offene Bestellungen im selben Zyklus. SkyPlanner betrachtet bestelltes Material zum Liefertermin der Bestellung als verfügbar und aktualisiert den Bestand, sobald die Bestellung als Delivered markiert ist. Die Materialprüfung berücksichtigt damit sowohl den Lagerbestand als auch erwartete Zugänge.

3. Planung zurückschreiben. Bei einer Planänderung löst SkyPlanner einen Webhook aus. Die Integration ruft die Operation modify des Objekts Work order (GESMFG) auf, das in GESAWE als SOAP-Webservice veröffentlicht ist. Sie aktualisiert für jeden geänderten Arbeitsgang Start (OPESTR), End (OPEEND) und die Arbeitsstation. Bei Stapelaktualisierungen werden dieselben Felder über eine Importvorlage für Fertigungsaufträge via AOWSIMPORT übertragen. Schreiben Sie ausschließlich Termine und Arbeitsstationen zurück, niemals Mengen, Stücklistenpositionen oder Arbeitspläne.

4. Maschinenwahl zurückmelden. Bei einer Eins-zu-eins-Zuordnung der Arbeitsstationen wird die von der Planungsengine gewählte Alternativmaschine als Arbeitsstation des Arbeitsgangs zurückgeschrieben. So hält X3 fest, welche Maschine den Arbeitsgang tatsächlich ausführt. Steht eine X3-Arbeitsstation für eine Maschinengruppe, zeigt die Auftragswarteschlange des Bedieners die einzelne Maschine an. X3 erhält die Arbeitsstation der Gruppe zusammen mit den geplanten Terminen.

5. Rückmeldungen vom Shopfloor. Bediener erfassen ihre Arbeit mit Mobile Confirmations oder dem Production Timer. Die Integration bucht jede Rückmeldung über die Operation save des Objekts Production tracking (GESMTK): Arbeitsgangzeit und Menge in der Arbeitsgangrückmeldung sowie den Materialverbrauch, sofern Sie ihn dort erfassen. X3 akzeptiert Rückmeldungen nur für Fertigungsaufträge im Status Firm. Die Komponenten müssen verfügbar sein, es sei denn, am Produktstandort ist Release if shortage (MFGSHTCOD) aktiviert.

6. Zuverlässig synchronisieren. Verwenden Sie für jede Rückmeldungsbuchung die SkyPlanner-Zeiterfassungs-ID als Schlüssel und speichern Sie die dabei erzeugte X3-Rückmeldenummer. So führt ein wiederholter Webhook nie zu einer Doppelbuchung. Entfernen Sie in X3 abgeschlossene oder stornierte Fertigungsaufträge beim nächsten Abruf aus dem Plan. Protokollieren Sie abgewiesene Aufrufe mit der X3-Fehlermeldung, statt sie blind zu wiederholen. Puffern Sie Änderungen in einer Warteschlange, solange X3 nicht erreichbar ist, damit sie nach Wiederherstellung der Verbindung in der richtigen Reihenfolge gebucht werden.

7. Datenhoheit festlegen. X3 bestimmt, was gefertigt wird: Produkt, Menge, Stückliste, Arbeitsplan und Standort. SkyPlanner bestimmt, wann und wo: Reihenfolge, Arbeitsstation sowie Start- und Endzeiten. Vereinbaren Sie, dass die Planer für von SkyPlanner verwaltete Aufträge weder in der Planning workbench umplanen noch FUNMAUTJ ausführen. Andernfalls werden ihre Änderungen beim nächsten Zurückschreiben überschrieben.

Typische Projektschritte

Die Implementierung ist normalerweise innerhalb weniger Wochen nach Beginn des Onboardings abgeschlossen. Ein Sage X3-Projekt umfasst folgende Schritte:

  1. Mit eigenen Daten testen. Exportieren Sie Arbeitsstationen, Arbeitspläne und eine Momentaufnahme der offenen Fertigungsaufträge mit X3-Exportvorlagen oder Excel und importieren Sie diese als CSV. Passen Sie Schichten, Effizienzwerte und Prioritäten an, bis der Gantt-Plan die Realität abbildet.
  2. Stammdaten zuordnen. Ordnen Sie GESMWS-Arbeitsstationen den Arbeitsstationen in SkyPlanner und GESROU-Arbeitsgänge den Prozessschritten zu. Stimmen Sie Zeiteinheiten ab und bilden Sie Wochenstrukturen als Schichten ab. Korrigieren Sie dabei Arbeitsplanvorgänge ohne Arbeitsstation, Tage ohne Zeitplan und falsche Zeiteinheiten.
  3. Erstimport. Zunächst Produkte, Fertigungsstücklisten, Arbeitspläne und Arbeitsstationen, danach Kalender.
  4. Aufträge und Bestellungen synchronisieren. Dazu gehören eine verbundene Anwendung, ein Syracuse-Benutzer, GraphQL-Abfragen oder Vorlagenexporte sowie ein Polling-Job für Fertigungsaufträge, Bestände und offene Bestellungen.
  5. Plan zurückschreiben. Den SOAP-Webservice Work order in GESAWE veröffentlichen, mit Fehlerbehandlung und Protokollierung.
  6. Rückmeldungen vom Shopfloor. Mobile Confirmations werden über den Webservice Production tracking (GESMTK) an X3 übermittelt.
  7. Parallel zum aktuellen Plan testen. Die Planer vergleichen beide Pläne vor der Umstellung.
  8. Produktivstart. Deaktivieren Sie in X3 die manuelle Umplanung für Aufträge, die SkyPlanner verwaltet.

Stolperfallen in Sage X3

  • Vorschläge sind keine Fertigungsaufträge. MRP-Vorschläge haben erst dann MFGOPE-Arbeitsgangzeilen, wenn sie in geplante oder fest eingeplante Fertigungsaufträge umgewandelt wurden. Planen Sie daher die umgewandelten Aufträge ein, nicht die Vorschläge.
  • Lücken im Kalender. Für einen Arbeitstag ohne Zeitraster greift das Standardschema DEFDIH. Fehlen sowohl Zeitraster als auch Standard, entstehen falsche Termine und Auslastungen. Weisen Sie vor dem Kalenderexport jedem Arbeitstag in jeder Wochenstruktur ein Zeitraster zu.
  • Veraltete Auslastungswerte. Nach einer Kapazitäts- oder Kalenderänderung werden die vorhandenen Auslastungswerte in X3 erst angepasst, wenn Sie neu planen und Recalculate loads (FUNMIWL) ausführen. Prüfen Sie SkyPlanner nicht anhand einer veralteten Loads inquiry (CONSMWK).
  • No. of resources bezeichnet die Teamgröße. WSTNBR gibt an, wie viele Ressourcen ein Arbeitsgang an der Arbeitsstation benötigt, beispielsweise drei Personen an einer personalbasierten Arbeitsstation. Ordnen Sie diesen Wert der Anzahl der Bediener an der SkyPlanner-Arbeitsstation zu. So werden mehrere Personen gleichzeitig für einen Arbeitsgang eingeplant. An Standorten, die die GFS advanced interface genutzt haben, steht der Wert gemäß Sage-Vorgabe auf 1. Prüfen Sie deshalb, wo die tatsächliche Teamgröße hinterlegt ist.
  • Arbeitsgänge im Arbeitsplan ohne zugeordnete Arbeitsstation lassen sich keiner SkyPlanner-Arbeitsstation zuweisen. Sie werden bei der Zuordnung gekennzeichnet.
  • Zeiteinheiten und Ersatzarbeitsstationen. Zeiten im Arbeitsplan haben eine eigene Zeiteinheit (TIMUOMCOD), Ersatzarbeitsstationen eine Priorität. Ordnen Sie beides ausdrücklich zu und prüfen Sie die Zuordnung nach jedem X3-Upgrade erneut.
  • Gesperrte Aufträge. Wenn der Standort auch Production Scheduler genutzt hat, tragen die dort eingereichten Aufträge den Status Being optimized. Sie können erst geändert werden, nachdem sie aus der Planung entfernt wurden (PSOPTFREE). Heben Sie diese Sperren vor der Umstellung auf.

Wer richtet die Sage X3-Integration ein?

Bei der Einrichtung werden Ihre Ordner, die Konventionen Ihrer Arbeitspläne, Ihre Arbeitsstationsstrukturen und individuellen Entwicklungen in SkyPlanner abgebildet. Hinzu kommen Einschränkungen, die X3 nicht als planbare Daten vorhält: Rüstzeitmatrix, Werkzeuge, Bedieneranzahl und alternative Ressourcen.

  1. Das SkyPlanner-Team richtet die Integration beim Onboarding ein und betreut sie nach dem Produktivstart. Jedes Werk nutzt X3 anders. Dieses Wissen fließt in die Einrichtung ein. Das Team bindet Ihren X3-Endpunkt an, ob in der Cloud oder lokal, prüft Ihre Stammdaten bei der Zuordnung und protokolliert Ablehnungen durch X3 zur Nachverfolgung. Damit ist die Verantwortung für die Integration vom ersten Tag an klar geregelt. Sie benötigen keinen eigenen Integrationsentwickler.
  2. Ihr Sage-Partner kann mitwirken. Er kennt Ihre Ordner, Aktivitätscodes und individuellen Entwicklungen und kann gemeinsam mit dem Team die verbundene Anwendung, den Syracuse-Benutzer und die Veröffentlichungen in GESAWE prüfen.
  3. Ihre eigenen Entwickler können darauf aufbauen. Über die REST API von SkyPlanner lassen sich Aufträge, Produkte, Materialien, Prozessschritte und Zeitbuchungen lesen und schreiben. Sie nutzt JWT-Authentifizierung und ist mit Swagger/OpenAPI dokumentiert (API-Referenz). Für den Einstieg genügt ein API-Schlüssel. Das Integrationstutorial führt durch die ersten Aufrufe. Das SkyPlanner-Team hilft bei Bedarf. Die SkyPlanner-Dokumentation behandelt Produkte und Materialien sowie Bestellungen. Bei Laboratory & Allied hat das interne IT-Team SkyPlanner weitgehend selbstständig mit SAP Business One verbunden, mit Unterstützung von SkyPlanner.

Warum X3-Teams SkyPlanner für die Feinplanung wählen

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie in wenigen Wochen produktiv arbeiten möchten, statt erst nach einem monatelangen APS-Projekt.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie schon vor Abschluss der Integration mit der Feinplanung beginnen möchten.

In der Testphase planen Ihre Planer auf Basis von CSV-Dateien, während das Lesen und Zurückschreiben der X3-Daten eingerichtet wird. Sobald die Integration läuft, ersetzt sie den Dateiimport.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Sie den Integrationsaufwand gering halten möchten.

Webhooks übermitteln Plan- und Statusänderungen in Echtzeit. Die Middleware muss daher nur die X3-Seite regelmäßig abfragen. Arcturus AI erstellt den Plan in Sekunden, und Autopilot plant automatisch um, wenn sich in der Produktion etwas ändert.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn Ihre X3-Daten die Grundlage für ein Planungsmodell mit realen Einschränkungen bilden sollen.

Teamgrößen werden als mehrere Bediener an einer Arbeitsstation abgebildet, Ersatzarbeitsstationen als alternative Maschinen. Die Rüstzeitmatrix ergänzt reihenfolgeabhängige Umrüstzeiten zwischen Produkten. Werkzeuge werden als begrenzt verfügbare Ressourcen behandelt. Eine Vorrichtung, die gerade an einer Maschine im Einsatz ist, wird daher niemals gleichzeitig an einer anderen eingeplant.

Wählen Sie SkyPlanner, wenn die Produktionsrückmeldung direkt auf dem Shopfloor beginnen soll.

Bediener erfassen ihre Arbeit mit Mobile Confirmations, Production Timer und Quick Log Mode auf dem Smartphone oder Tablet. Dieselben Zeitbuchungen werden als Produktionsrückmeldungen an X3 übermittelt.

Die Preise beginnen bei 199 € pro Monat inklusive 5 Arbeitsstationen, bei monatlicher Abrechnung. Sie erhalten vorab ein auf Ihre Abläufe und Anforderungen abgestimmtes Angebot für die Integration zusammen mit Ihrem Tarif. So kennen Sie die Gesamtkosten, bevor Sie starten. Informieren Sie sich über Preise und Funktionen oder starten Sie die kostenlose 30-tägige Testphase mit bis zu 20 Arbeitsstationen, ohne Kreditkarte.

So bewerten Fertigungsunternehmen SkyPlanner

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist bei UTU, in der Schalttafelfertigung in Ulvila

2 hZeitersparnis pro Woche

„SkyPlanner hat unsere Produktionsplanung von Excel-Tabellen zur Produktionsoptimierung in Echtzeit geführt.“

Kalle Kalliomäki, Supply-Chain-Spezialist
UTU · Elektrische Schalttafeln und Schaltanlagen

Die Produktionsplanung spart jede Woche 2 Stunden Arbeitszeit, und eine neue Auftragsreihenfolge erreicht die Fertigungslinie in Sekunden.

Erfahrungsbericht von UTU lesen

Bediener in Reinraumanzügen an einer Flaschenabfüllanlage im Pharmawerk von Laboratory & Allied in Nairobi

+90%Produktionseffizienz

„Die Effizienz in der Produktion ist um 90% gestiegen.“

Abdul Rucyinga, IT-Leiter
Laboratory & Allied · Pharmazeutische Herstellung

Die Produktionseffizienz ist um 90% gestiegen. Ein optimierter Plan für drei Monate über alle Arbeitsstationen hinweg lässt sich in weniger als 30 Minuten erstellen.

Erfahrungsbericht von Laboratory & Allied lesen

Ein Schweißer von KJH-Comp beim Schleifen einer geschweißten Stahlkonstruktion im Werk Alahärmä

98%Liefertreue, zuvor etwa 50%

„SkyPlanner trägt entscheidend dazu bei, unsere Liefertreue aufrechtzuerhalten.“

Hannu Lahtinen, Geschäftsführer
KJH-Comp · Blechbearbeitung und Auftragsfertigung

Die Liefertreue stieg von rund 50% auf bis zu 98%. Für die Feinplanung ist heute nur noch eine Führungskraft statt zwei erforderlich.

Erfahrungsbericht von KJH-Comp lesen

Luftaufnahme des Piristeel-Werks für Dachsicherheitssysteme in Kauhava

99,2%Liefertreue

„Mit SkyPlanner können wir Engpässe erkennen und haben mehr Klarheit in der Produktionssteuerung.“

Toni Tuori, Produktionsleiter
Piristeel · Dachsicherheits- und Dachentwässerungssysteme

Die Liefertreue erreichte in diesem Jahr 99,2%. Die Feinplanung spart täglich bis zu vier Stunden Arbeitszeit.

Erfahrungsbericht von Piristeel lesen

Häufig gestellte Fragen

Wie wird SkyPlanner APS mit Sage X3 integriert?

Die Integration läuft in beide Richtungen über GraphQL, REST api1, SOAP-Webservices und Vorlagen. Fertigungsaufträge, Arbeitspläne und Arbeitsstationen werden eingelesen. Geplante Arbeitsgangtermine und erfasste Stunden werden zurückgeschrieben, wobei Webhooks die Übermittlung bei Planänderungen auslösen. Das SkyPlanner-Team richtet die Integration beim Onboarding ein. Alternativ können Ihr Sage X3-Partner oder Ihre Entwickler auf der REST API von SkyPlanner aufbauen.

Wie werden Arbeitsgangtermine nach Sage X3 zurückgeschrieben?

Über das Objekt Work order (GESMFG), das in der Funktion Web services (GESAWE) als SOAP-Webservice veröffentlicht wird. Seine modify-Operation aktualisiert Start (OPESTR), End (OPEEND) und die Arbeitsstation für jeden Arbeitsgang. Für Stapelaktualisierungen wird eine Importvorlage für Fertigungsaufträge über AOWSIMPORT ausgeführt. Stunden und Mengen werden über das Objekt Production tracking (GESMTK) gebucht.

Sollten wir GraphQL oder SOAP-Webservices verwenden?

Beides, jeweils dort, wo die Stärken liegen. GraphQL ist die von Sage empfohlene API und liest Produkte, Standorte, Einkaufsdaten und Bestände sowohl in der Cloud als auch in lokalen Installationen. SOAP-Objekt-Webservices schreiben den Plan und die Produktionsrückmeldungen. SOAP Template Services führen Import- und Exportvorlagen für die Übertragung großer Datenmengen aus.

Wie vermeiden wir doppelte Buchungen oder verlorene Änderungen?

Verwenden Sie für jede Buchung in Production tracking die SkyPlanner-Zeitbuchungs-ID als Schlüssel und speichern Sie die von X3 zurückgegebene Rückmeldenummer. So wird ein wiederholter Webhook erkannt und übersprungen. Halten Sie Änderungen in einer Warteschlange vor, solange X3 nicht erreichbar ist, und übertragen Sie sie anschließend in der richtigen Reihenfolge. Protokollieren Sie Ablehnungen zusammen mit der X3-Fehlermeldung, etwa bei einer Rückmeldung zu einem Fertigungsauftrag, der nicht den Status Firm hat.

Benötigen wir die Aktivitätscodes POPS oder GFS für SkyPlanner?

Nein. Diese aktivieren den Sage-eigenen Production Scheduler und die generische Schnittstelle zu Web Scheduling. SkyPlanner liest Fertigungsaufträge über GraphQL, REST api1 oder Vorlagen und schreibt über die SOAP-Webservices Work order und Production tracking zurück.

Wie übernimmt SkyPlanner neue Fertigungsaufträge aus Sage X3?

Die Integration liest X3 in kurzen Abständen aus: über GraphQL, REST api1 oder Vorlagenexporte, in der Cloud auch über die Sync API. In die Gegenrichtung übermitteln die Webhooks von SkyPlanner Änderungen am Zeitplan, sobald sie auftreten.

Können wir mit Daten aus Sage X3 testen, bevor wir etwas entwickeln?

Ja. Importieren Sie während der 30-tägigen Testphase CSV-Exporte mit Arbeitsstationen, Arbeitsplänen und offenen Fertigungsaufträgen. Um den Umfang der X3-Integration selbst abzustimmen, kontaktieren Sie unseren Vertrieb.